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15.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Guterres will unabhängige Untersuchung zum Tankerangriff UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat zu einer unabhängigen Untersuchung der mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman aufgerufen. Es müsse herausgefunden werden, wer für die Explosionen an Bord der Schiffe verantwortlich sei. Es sei Aufgabe des UN-Sicherheitsrats, solche Ermittlungen in die Wege zu leiten. Die mutmaßlichen Angriffe auf die Tanker aus Norwegen und Japan vor der Südküste des Iran hatten die Spannungen zwischen Washington und Teheran weiter angeheizt. US-Präsident Donald Trump macht den Iran für die Attacken verantwortlich. Teheran weist die Vorwürfe zurück. Hongkong legt Auslieferungsgesetz auf Eis Angesichts massiver Proteste hat sich Hongkongs Regierung offenbar dafür entschieden, das umstrittene Auslieferungsgesetz vorerst nicht zu erlassen. Mehrere Medien berichteten, die nächste Lesung des Gesetzentwurfs im Parlament solle verschoben werden. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam steht nach den Massenprotesten gegen die neuen Auslieferungsregeln auch in den eigenen Reihen massiv unter Druck. Kritiker fürchten, dass bei einer Verabschiedung des Gesetzes Hongkonger Bürger und Ausländer vor chinesische Gerichte gezerrt werden könnten - auch aus politischen Gründen. Verdächtiger nach Terror von Sri Lanka gefasst Nach den Anschlägen von Sri Lanka, bei denen mehr als 250 Menschen getötet wurden, sitzt ein Hauptverdächtiger in Gewahrsam. Der 29-jährige Einwohner des Inselstaates sei im Nahen Osten festgenommen und mit weiteren Verdächtigen nach Sri Lanka ausgeliefert worden, teilte die Polizeiorganisation Interpol mit. In welchem Land die Festnahme erfolgte, ist nicht bekannt. Im April hatten mehrere Selbstmordattentäter Kirchen und Hotels in Sri Lanka angegriffen. Die Regierung machte einheimische Islamisten verantwortlich. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) reklamierte die Taten für sich. "Südländer" fordern faire Verteilung von Flüchtlingen Die Länder im Süden Europas haben zu einer gerechteren Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU aufgerufen. Es müsse eine effektive Umsetzung des Prinzips der Solidarität und der fairen Lastenteilung unter den Mitgliedstaaten sichergestellt werden, erklärten die Staats- und Regierungschefs aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern und Malta nach ihrem Treffen in Maltas Hauptstadt Valletta. Sie verlangten in ihrer Abschlusserklärung auch weitere Maßnahmen im Kampf gegen Schlepper. Türkei hebt Ausreiseverbot für Adil Demirci auf Der wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte Kölner Sozialarbeiter Adil Demirci darf nach rund 14 Monaten Untersuchungshaft und Ausreisesperre die Türkei verlassen. Das bestätigte sein Anwalt der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings muss Demirci eine Kaution von rund 3000 Euro hinterlegen. Demirci hatte zuvor eine Aufhebung der Ausreisesperre beantragt, nachdem seine Mutter in Deutschland verstorben war. Der Kölner, der die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, war im April 2018 während eines Urlaubs in Istanbul festgenommen worden. Machtwechesl in Moldau vollzogen Im Machtkampf in der Ex-Sowjetrepublik Moldau hat sich die neue Koalition aus proeuropäischen und moskaufreundlichen Kräften durchgesetzt. Wie Medien in der Hauptstadt Chisinau berichteten, will die Partei des einflussreichen und umstrittenen Oligarchen Vladimir Plahotniuc in die Opposition gehen. In Moldau gab es fast eine Woche lang faktisch zwei Regierungen, da Plahotniuc die neue Koalition nicht anerkannte und selber regieren wollte. Die EU, die USA und Russland hatten sich frühzeitig für das Bündnis ausgesprochen und damit den Druck auf Plahotniuc erhöht.
2019-06-15
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14.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA machen Iran für mutmaßliche Tanker-Angriffe verantwortlich Mutmaßliche Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman haben die Ängste vor einer militärischen Eskalation in der Region weltweit verstärkt. Die USA wiesen dem Iran die Verantwortung für die Vorfälle zu. Außenminister Mike Pompeo verwies auf Geheimdiensterkenntnisse, die eingesetzten Waffen und den "Grad an Expertise" bei den Attacken. Teheran bestritt jegliche Urheberschaft. Der UN-Sicherheitsrat wurde zu einer Sondersitzung einberufen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte, die Welt könne sich eine größere Konfrontation in der Golfregion nicht leisten. Saudi-Arabien fängt Drohnen der Huthi-Rebellen ab Die saudischen Streitkräfte haben nach Militärangaben fünf Drohnen abgefangen, die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen abgefeuert hatten. Die unbemannten Drohnen seien auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Abha und zur nahegelegenen Stadt Chamis Muschait zerstört worden, teilte ein Sprecher mit. Erst am Mittwoch waren bei einem ähnlichen Angriff der Huthis auf den Airport 26 Zivilisten verletzt worden. Saudi-Arabien führt eine Militärkoalition an, die im Jemen gegen die schiitischen Huthi-Rebellen kämpft, die vom Iran unterstützt werden. US-Konzerne fordern Ende des Handelskriegs gegen China Im Handelskrieg mit Peking bekommt US-Präsident Donald Trump Druck von hunderten Unternehmen und Verbänden aus der Mitte des Landes - also der Region, in der er die Wahl im Jahr 2016 für sich entschieden hatte. Mehr als 500 Firmen und 140 Vereinigungen schickten einen Brief an Trump. Darin fordern sie ein Ende der Spirale von immer neuen Zöllen und die Wiederaufnahme von Gesprächen mit China. Zusätzliche Zölle hätten signifikante negative und langfristige Folgen für die gesamte US-Wirtschaft, heißt es in dem Schreiben. Trump-Sprecherin Sanders verlässt das Weiße Haus Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, scheidet aus dem Amt aus. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Er dankte der 36-Jährigen für ihre gute Arbeit und drückte die Hoffnung aus, sie werde nach der Rückkehr in ihren Heimatstaat Arkansas für den Gouverneursposten kandidieren. Sanders' letzte Pressekonferenz war vor 94 Tagen. Für ihre Arbeit im Weißen Haus erfuhr sie viel Kritik. Sanders ist die Tochter des Republikaners Mike Huckabee, der selber einst Gouverneur in Arkansas war. Finanzminister einigen sich auf Eurozonen-Budget Die europäischen Finanzminister haben sich auf Kernpunkte für einen künftigen Haushalt der Eurozone und die Stärkung des Euro-Rettungsfonds ESM verständigt. Frankreichs Ressortchef Bruno Le Maire sprach von einem "Durchbruch", obwohl noch wichtige Fragen ungeklärt sind. So ist offen, wie das geplante Budget finanziert werden soll. Die genaue Summe ist ebenfalls unklar. Der Euro-Haushalt geht auf einen Vorstoß des französischen Präsidenten Emmanuel Macron aus dem Jahr 2017 zurück. Sudans Ex-Machthaber Baschir der Korruption beschuldigt Zwei Monate nach seinem Sturz ist der langjährige sudanesische Machthaber Omar al-Baschir der Korruption beschuldigt worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Suna meldete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft, ihm werde der Besitz ausländischer Gelder, die Anhäufung illegalen Vermögens und die Anordnung des Ausnahmezustands vorgeworfen. In dem Anwesen Baschirs stellten Ermittler Bargeld im Wert von mehr als 100 Millionen Euro in drei Währungen sicher. Der drei Jahrzehnte autoritär herrschende Präsident war am 11. April nach monatelangen Massenprotesten von der Armee gestürzt worden. Frauen-WM: Deutschland nach Sieg Chinas vorzeitig im Achtelfinale Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat vorzeitig das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich erreicht. Durch den 1-zu-0-Erfolg der Chinesinnen gegen Südafrika ist die DFB-Auswahl in Gruppe B nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Im letzten Vorrundenspiel gegen Südafrika benötigt das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Montag lediglich einen Zähler zum Gruppensieg. Mitfavorit Brasilien kassierte dagegen einen Dämpfer. Das Team verlor trotz eines 2-zu-0-Vorsprungs nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Australien mit 2 zu 3.
2019-06-14
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13.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump will weitere Soldaten nach Polen schicken US-Präsident Donald Trump erwägt, 2000 zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Die Soldaten könnten aus Deutschland oder von anderen Orten nach Polen verlegt werden, sagte Trump nach einem Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Washington. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Polen wolle auf eigene Kosten eine Basis für rund 1000 amerikanische Soldaten errichten. Laut Duda sind derzeit rund 4500 US-Soldaten in Polen stationiert. Nach der Annexion der ukrainischen Krim durch Russland wirbt Polen verstärkt für die Einrichtung einer ständigen US-Militärbasis. Türkei kauft russisches Raketensystem S-400 - Lieferung im Juli Ungeachtet amerikanischer Warnungen hat die Türkei das russische Raketenabwehrsystem S-400 gekauft. Die Raketen sollten im Juli geliefert werden, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Die USA hatten wegen des Rüstungsgeschäfts die Ausbildung türkischer Piloten am Kampfjet F-35 gestoppt. Zuvor war bereits die Lieferung von Ausrüstung für die F-35 ausgesetzt worden. Die USA befürchten, Moskau könnte über das S-400-System Informationen zu NATO-Jets gewinnen. Erdogan sagte, er wolle im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump die drohenden US-Sanktionen noch abwenden. Russischer Oppositionsführer Nawalny wieder freigelassen Nach seiner Festnahme bei einem Protestmarsch in Moskau haben die Behörden den russischen Oppositionsführer Alexej Nawalny wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei der nicht genehmigten Demonstration waren neben Nawalny mehr als 400 Menschen festgenommen worden, darunter mehrere Journalisten. Polizisten schlugen auf Demonstranten ein. Der Marsch war ursprünglich als Solidaritätsaktion für den regierungskritischen Journalisten Iwan Golunow geplant. Er war wegen angeblichen Drogenhandels inhaftiert und unter Hausarrest gestellt worden, ehe das Verfahren überraschend eingestellt wurde und er frei kam. Israel greift nach Raketenbeschuss Ziel im Gazastreifen an Israelische Kampfflugzeuge haben nach Angaben der Armee eine "unterirdische Terroreinrichtung" der radikal-islamischen Hamas im südlichen Gazastreifen angegriffen. Zuvor sei eine Rakete aus dem Küstengebiet nach Israel abgefeuert worden, teilte die Armee mit. Die Rakete sei von der Raketenabwehr abgefangen worden. Anfang Mai war es zum schlimmsten Gewaltausbruch vom Gazastreifen aus seit fünf Jahren gekommen. Militante Palästinenser hatten rund 700 Raketen auf Israel abgefeuert, Israels Armee griff daraufhin Ziele im Gazastreifen an. Vier Israelis und 25 Palästinenser wurden getötet. UNHCR fordert Dringlichkeitssitzung zu Mittelamerika-Flüchtlingen Wegen der steigenden Zahl der Flüchtlinge aus Mittelamerika hat das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) eine regionale Dringlichkeitssitzung gefordert. Seit Jahresbeginn seien fast 600.000 Asylbewerber aus den Ländern Mittelamerikas über Mexiko an die Südgrenze der USA gelangt, teilte das UNHCR mit. Mexiko habe seinerseits einen Anstieg der Asylanträge um 196 Prozent gemeldet. Die Situation könne kein Land alleine bewältigen, heißt es in der Mitteilung. Seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sorgt die Fluchtbewegung in Richtung USA für Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko. Ehe für alle in Ecuador In einer historischen Entscheidung hat Ecuadors Verfassungsgericht die Homo-Ehe gebilligt. Mit einer Mehrheit von fünf der neun Richter erklärte das Gericht eine Eheschließung zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts für rechtmäßig. Das Verfassungsgericht gab damit den Klagen von zwei schwulen Paaren statt. Es begründete seinen Beschluss mit der Gleichberechtigung aller Menschen und dem Diskriminierungsverbot. Bei LGBTI-Aktivisten löste das Urteil Jubel aus.
2019-06-13
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12.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Global Peace Index: Die Welt ist etwas friedlicher geworden Erstmals seit 2013 ist die Welt wieder etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem Global Peace Index hervor. Demnach stabilisierte sich die Situation im vergangenen Jahr in der Ukraine, in Syrien und im Irak. Das Land mit dem geringsten Maß an Frieden ist nicht mehr Syrien, sondern Afghanistan. In Nicaragua, der Türkei und im Jemen ist die Lage schlechter geworden. Europa bleibt die friedlichste Region der Welt. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt. Parlament in Hongkong verschiebt Debatte über Abschiebegesetz wegen Massendemos Das Parlament in Hongkong hat seine geplante Debatte über ein Auslieferungsgesetz wegen Massenprotesten verschoben. Zehntausende blockierten Straßen und Gebäude im Regierungsviertel. Sie protestierten dagegen, dass Abschiebungen von Straftätern nach China möglich sein sollen. Bislang hatte die Regierung der Sonderverwaltungszone nicht abgeschoben, weil das chinesische Justizsystem wenig transparent und die Todesstrafe weit verbreitet sei. Seit der Rückgabe an China 1997 besitzt die ehemalige britische Kolonie weitgehende Autonomierechte. Kritiker beklagen jedoch eine immer stärkere Einmischung Pekings. Italien droht Hilfsorganisationen mit hohen Geldstrafen Italiens populistische Regierung verschärft ihre Gangart gegen Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Kapitänen, Eignern und Betreibern von Schiffen, die ohne Genehmigung in italienische Hoheitsgewässer eindringen, drohen künftig bis zu 50.000 Euro Geldstrafe. Die Rettungsschiffe werden in dem vom Kabinett verabschiedeten Erlass zwar nicht ausdrücklich erwähnt, sie wären von der Regelung aber betroffen. Schiffe, die wiederholt gegen den Erlass verstoßen, würden beschlagnahmt, sagte Innenminister Matteo Salvini. Journalistin in Mexiko getötet In Mexiko ist erneut eine Journalistin getötet worden. Norma Sarabia wurde Berichten zufolge in der Nähe ihrer Wohnung in der Stadt Huimanguillo von zwei Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen. Die Angreifer konnten fliehen. Sarabia hatte 15 Jahre lang als Korrespondentin für die Zeitung "Tabasco Hoy" und zuletzt für andere Medien im Bundesstaat Tabasco gearbeitet. Es handelt sich um den bereits sechsten Journalistenmord in Mexiko seit Jahresbeginn. Reporter ohne Grenzen stuft Mexiko als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten ein - nach den Kriegsländern Syrien und Afghanistan. Opposition beendet Generalstreik im Sudan Der Streik, der seit Sonntag den Sudan lahmgelegt hat, ist beendet. Das hat die Opposition des afrikanischen Landes bekannt gegeben. Es soll jetzt mit Hilfe eines äthiopischen Vermittlers neue Verhandlungen zwischen der Militärregierung und der Opposition geben. Seit der Absetzung des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im April regiert im Sudan das Militär. Die Opposition fordert die Einrichtung einer zivilen Übergangsregierung. Erste Verhandlungen waren gescheitert, worauf die Opposition zum Generalstreik aufgerufen hatte. Bundesregierung will Influencern mehr Sicherheit geben Werbebotschafter im Internet sollen mehr Rechtssicherheit bekommen. Das plant die Bundesregierung. Die Frage, wann eine Veröffentlichung zum Beispiel bei Instagram als Werbung zu kennzeichnen ist, soll mithilfe eines Gesetzes eindeutiger als bisher beantwortet werden, so der Staatssekretär im Justizministerium, Gerd Billen. Es gehe auch darum, dass Influencer nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung kennzeichnen müssten. Das Justizministerium reagiert damit auf ein Urteil gegen die Influencerin Cathy Hummels Ende April. DFB-Elf geht mit hohem Sieg in die Sommerpause Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit einem hohen Sieg in die Sommerpause verabschiedet. Die Elf von Ersatz-Bundestrainer Marcus Sorg gewann in Mainz ihr EM-Qualifikationsspiel gegen Estland mit 8:0. Torschützen waren Marco Reus und Serge Gnabry, die beide jeweils zwei Tore schossen, sowie Leon Goretzka, Ilkay Gündogan, Timo Werner und Leroy Sané. Marcus Sorg vertrat erneut den nach einem Sportunfall verhinderten Bundestrainer Joachim Löw. Das 8:0 gegen die harmlosen Esten war der höchste deutsche Sieg seit November 2016.
2019-06-12
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11.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA kritisieren von Hongkong geplantes Auslieferungsgesetz Die USA haben das Vorhaben der Regierung in Hongkong kritisiert, ein Gesetz zu erlassen, um auf Geheiß Pekings künftig Verdächtige an China auszuliefern. Die USA teilten die Sorge, dass dadurch die Autonomie Hongkongs untergraben werden könnte, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortagus. Auch auf die Wirtschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone werde sich die Gesetzesänderung vermutlich negativ auswirken. In Hongkong hatten am Sonntag mehr als eine Million Menschen gegen das Vorhaben protestiert. USA weisen Drohungen des Iran zurück Die USA zeigen sich unbeeindruckt von Drohungen, die der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bei einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas in Teheran ausgesprochen hat. Der Iran könne sich wie ein normales Land verhalten oder dabei zusehen, wie seine Wirtschaft zugrunde gehe, hieß es aus Washington. Sarif hatte den USA mit Blick auf Sanktionen einen Wirtschaftskrieg vorgeworfen und gewarnt, Unterstützer dieses Krieges könnten nicht erwarten, sicher zu bleiben. Maas will das Atomabkommen mit dem Iran retten, erzielte bei einem Besuch dort aber keine Fortschritte. Vatikan warnt vor Auslöschung der Geschlechter Der Vatikan hat für katholische Schulen einen Leitfaden zum Umgang mit der sogenannten Gender-Theorie erstellt. Das mehrseitige Dokument wirbt für die katholische Lehre der unterschiedlichen Identität von Mann und Frau und die christliche Vorstellung von Familie. Es trägt den Titel "Als Mann und Frau schuf er sie". Die Gender-Theorie sei eine "Ideologie", welche "den Unterschied und die natürliche Wechselseitigkeit zwischen Mann und Frau" leugne, erklärte der Vatikan. Mit dem Text wolle man zum Dialog anregen, hieß es weiter. Militärrat meldet Festnahme von Soldaten im Sudan Eine Woche nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte im Sudan gegen Demonstranten sind mehrere Soldaten in Gewahrsam genommen worden. Der herrschende Militärrat begründete die Festnahmen mit Ergebnissen einer Untersuchung zu den Vorfällen in der Hauptstadt Khartum. Die Schuldigen würden so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen. Die Armee hatte am 3. Juni Straßenblockaden mit Gewalt räumen lassen. Laut einem Ärzteverband wurden dabei mehr als 100 Menschen getötet. EU will mehr Gewicht in der Welt Die Europäische Union will sich in den nächsten fünf Jahren auf die Stärkung von Sicherheit, Wachstum und Klimaschutz konzentrieren und mehr Einfluss in der Welt gewinnen. Das geht nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus einem Entwurf ihrer "Strategischen Agenda" bis 2024 hervor. Darin heiße es außerdem, die EU müsse "selbstbewusster und mächtiger" werden und die Tür für neue Mitglieder offen halten. Das Dokument soll auf dem EU-Gipfel in der kommenden Woche präsentiert werden. Der Entwurf wird in den nächsten Tagen von den 28 Mitgliedsstaaten debattiert und kann noch ergänzt werden. Griechisches Parlament aufgelöst Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos hat auf Antrag von Regierungschef Alexis Tsipras das Parlament in Athen offiziell aufgelöst und damit den Weg für vorgezogene Neuwahlen am 7. Juli frei gemacht. Regulär hätte es in Griechenland erst im Oktober Parlamentswahlen gegeben. Tsipras hatte jedoch nach den Stimmenverlusten seiner linken Syriza-Partei bei der Europawahl angekündigt, dass der Termin vorgezogen werden soll. In jüngsten Meinungsumfragen liegt Syriza mit 23 Prozent deutlich hinter der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia, die auf mehr als 30 Prozent kommt. Hubschrauber stürzt auf Hochhaus in New York Im New Yorker Stadtteil Manhattan ist ein Hubschrauber auf einen Wolkenkratzer nahe dem Times Square gestürzt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, Medienberichten zufolge der Pilot. Verletzt wurde niemand. Das betroffene Hochhaus wurde evakuiert. Die Unglücksursache ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Pilot bei Regen und schlechter Sicht notlanden. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio teilte mit, es gebe keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund.
2019-06-11
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10.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Maas zu schwierigen Gesprächen im Iran Deutschlands Außenminister Heiko Maas ist in Teheran gelandet, wo er sich für den Fortbestand des Atom-Abkommens mit dem Iran einsetzt. Er will neben seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif auch Präsident Hassan Rohani treffen. Die USA sind vor einem Jahr aus dem Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe ausgestiegen. Vor einem Monat stellte auch der Iran das Abkommen in Frage. Das Land forderte die verbliebenen Vertragspartner, darunter Deutschland, auf, die im Abkommen versprochenen wirtschaftlichen Vorteile zu gewährleisten und die US-Sanktionen zu neutralisieren. Regierung in Hongkong verteidigt geplantes Auslieferungsgesetz Ungeachtet von zum Teil gewaltsamen Massenprotesten hält die Regierung von Hongkong an einem geplanten Gesetz fest, das Auslieferungen auf das chinesische Festland ermöglichen soll. Die Chefin der chinesischen Sonderverwaltungszone, Carrie Lam, bezeichnete den Gesetzestext als "sehr wichtig" zur Wahrung des Rechts. Hongkong müsse seine internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität erfüllen. Gegen das geplante Gesetz hatten mehr als eine Million Menschen demonstriert. Es war die größte Demonstration seit der Übergabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China. UNHCR warnt vor Abschiebungen nach Afghanistan Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, hat sich wegen der Gefahrenlage in Afghanistan gegen Abschiebungen im großen Stil in das Kriegsland ausgesprochen. Die Sicherheitslage lasse Rückführungen nur im Ausnahmefall zu, sagte der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch. Das UN-Flüchtlingshilfswerk lehne Abschiebungen nach Afghanistan nicht grundsätzlich ab, hieß es weiter. Wer solche Entscheidungen treffe, müsse sich aber über die Gefahren im Klaren sein. Die 2001 von der Macht vertriebenen radikalislamischen Taliban beherrschen mittlerweile wieder große Teile des Landes. Übergangspräsident Tokajew gewinnt laut Prognosen Wahl in Kasachstan In Kasachstan hat Übergangspräsident Kassim-Jomart Tokajew die Präsidentenwahl laut Prognosen klar gewonnen. Demnach kam Tokajew auf mehr als 70 Prozent der Stimmen, der Oppositionspolitiker Amirschan Kosanow folgt mit 15,4 Prozent. Tokajew ist der Wunschnachfolger des langjährigen Staatschefs Nursultan Nasarbajew. Die Wahl war von massiven Protesten gegen Tokajew und den bereits im Vorfeld erwarteten Wahlausgang begleitet gewesen. In der Hauptstadt Nur-Sultan und in Almaty wurden laut offiziellen Angaben rund 500 Menschen in Gewahrsam genommen. Die Wahlbeteiligung lag bei 77 Prozent. Großrazzia in kambodschanischem Nachtclub Bei einer Großrazzia in einem Nachtclub der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh sind mehr als 400 Gäste und Angestellte festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei wurden annähernd 100 Besucher positiv auf Drogen getestet. Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh gilt derzeit als eine der Party-Metropolen der Region. Die autoritär herrschende Regierung von Präsident Hun Sen geht seit längerer Zeit verstärkt gegen die Drogenszene vor. Das südostasiatische Land ist auch ein Umschlagplatz für Rauschgift. Tödliche Proteste in Haiti Bei Protesten gegen Haitis Staatschef Jovenel Moïse ist ein Mensch getötet worden. Der Mann erlitt in der Hauptstadt Port-au-Prince eine Schusswunde in der Brust. Bei den Protesten lieferten sich junge Männer und Sicherheitskräfte nahe dem Präsidentenpalast heftige Auseinandersetzungen. Steine flogen, die Polizei setzte Tränengas ein. Im Stadtzentrum waren Schüsse zu hören. Zuvor hatten Tausende Menschen friedlich gegen Moïse demonstriert und einen Rücktritt des von Korruptionsvorwürfen schwer belasteten Staatschefs gefordert. Portugal siegt im Finale der Nations League Portugal hat die Premiere der Nations League im Fußball gewonnen. Der Europameister bezwang im Finale in Porto die Niederlande mit 1:0, zur Halbzeit stand es noch 0:0. Das Siegtor schoss Goncalo Guedes vom spanischen Europa-League-Halbfinalisten FC Valencia in der 60. Minute. Portugals Team sicherte sich damit sowohl eine Zehn-Millionen-Euro-Prämie als auch den neuen Silberpokal. Am Nachmittag hatte England die Schweiz im Spiel um Platz drei nach 120 torlosen Minuten mit 6:5 im Elfmeterschießen besiegt.
2019-06-10
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08.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump verzichtet auf Strafzölle gegen Mexiko US-Präsident Donald Trump hat im Migrationsstreit eine Einigung mit Mexiko verkündet. Trump schrieb auf Twitter: "Die Zölle gegen Mexiko, deren Einführung durch die Vereinigten Staaten am Montag geplant war, sind hiermit auf unbestimmte Zeit aufgeschoben." Mexiko habe sich im Gegenzug bereiterklärt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Migration an der Südgrenze der USA einzudämmen. Die Zahl der illegal über die Grenze gelangten Menschen hatte zuletzt deutlich zugenommen. Dabei handelt es sich meist um Migranten aus Mittelamerika, die vor Armut und Gewalt in ihren Ländern flüchten. USA drohen der Türkei mit Sanktionen Die USA haben der Türkei eine Frist bis Ende Juli gesetzt, um auf den Kauf russischer S-400-Flugabwehrraketen zu verzichten. Das US-Verteidigungsministerium kündigte Sanktionen für den Fall an, dass Ankara dieser Forderung nicht nachkommen sollte. Bleibe die Türkei bei dem Rüstungsdeal mit Russland, müssten gegebenenfalls alle türkischen Piloten, die derzeit an den neuen F-35-Kampfjets der NATO ausgebildet werden, die USA verlassen, warnte das Pentagon. Die USA und andere NATO-Mitgliedstaaten befürchten, Russland könnte über das S-400-System Informationen über NATO-Flugzeuge erlangen. Venezuela öffnet Grenze zu Kolumbien teilweise wieder Nach vier Monaten hat Venezuela seine Grenze zum Nachbarland Kolumbien wieder geöffnet. Das teilte Staatschef Nicolás Maduro auf Twitter mit. Mit der Freigabe der Fußgängerbrücken zwischen Táchira und dem kolumbianischen Cúcuta können nun wieder Tausende Venezolaner im Nachbarland arbeiten, einkaufen oder zur Schule gehen. Im Februar hatte der umstrittene Staatspräsident die Grenzen wegen angekündigter Hilfslieferungen dichtgemacht. Venezuela steckt in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Aus Mangel an Devisen können kaum noch Lebensmittel und Medikamente importiert werden. Außenminister Maas zu Gesprächen im Nahen Osten Der Besuch von Bundesaußenminister Heiko Maas in Jordanien hat begonnen. Es ist die erste Station seiner viertägigen Reise in den Nahen und Mittleren Osten. In Jordanien besuchte er einen Stützpunkt der Bundeswehr. Deutschland beteiligt sich von dort aus mit Tornado-Aufklärungsjets am Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat". Wichtigste Station der Reise ist am Montag der Iran. Maas will sich dort für den Fortbestand des umstrittenen Atomabkommens einsetzen. Die USA waren vor einem Jahr aus dem Abkommen ausgestiegen. Sie setzen Teheran nun wieder mit Wirtschaftssanktionen unter Druck. UN prangern Zustände in Libyens Flüchtlingslagern an Die Vereinten Nationen haben die Lebensbedingungen in Lagern für Flüchtlinge in Libyen scharf kritisiert. "Wir sind tief betroffen angesichts der grässlichen Bedingungen, unter denen Migranten in Libyen inhaftiert sind", sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, Rupert Colville. Der UN-Vertreter berichtete von Tuberkulosetoten und unterernährten Menschen. Nach UN-Angaben werden rund 3400 Migranten in der libyschen Hauptstadt Tripolis in Lagern festgehalten. Die Einheitsregierung hat weite Teile des Landes nicht unter Kontrolle. Milizen hatten im April eine Offensive auf Tripolis gestartet. Russische Polizei geht gegen Enthüllungsjournalisten vor Der bekannte Enthüllungsjournalist Iwan Golunow ist in Moskau festgenommen worden. Dem 36-Jährigen, der für das unabhängige russischsprachige Portal "Medusa" arbeitet, werde Drogenbesitz vorgeworfen, erklärte die Polizei. Medusa und Golunows Anwalt wiesen die Anschuldigung zurück. Sie warfen den Behörden vor, Golunow für seine Recherchen bestrafen zu wollen. In Moskau demonstrierten rund hundert Menschen gegen die Festnahme. Menschenrechtler äußerten sich empört. Am Samstag soll der Journalist einem Haftrichter vorgeführt werden. Estland erstmals Mitglied im UN-Sicherheitsrat Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben turnusgemäß fünf neue nicht-ständige Mitglieder für den UN-Sicherheitsrat gewählt. Zum ersten Mal werden Estland und der Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen ab Januar 2020 für zwei Jahre im mächtigsten UN-Gremium sitzen. Zudem wählte die Generalversammlung Niger, Tunesien und Vietnam. Der Sicherheitsrat besteht aus 15 Mitgliedern, von denen die USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien feste Sitze und ein Veto-Recht haben. Die übrigen zehn Länder werden jeweils für zwei Jahre gewählt.
2019-06-08
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07.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mexiko schickt Nationalgarde an seine Südgrenze Im Streit mit den USA über Zölle und Einwanderung schickt Mexiko 6000 Nationalgardisten an seine Südgrenze zu Guatemala. Außenminister Marcelo Ebrard sagte nach einem Treffen mit US-Vertretern in Washington, die Soldaten sollten Migranten aufhalten, die von Süden ins Land gelangen, um dann über die Nordgrenze in die USA einzusickern. US-Präsident Donald Trump droht Mexiko mit Zöllen, wenn das Land nicht energischer gegen die Migration vorgeht. Gespräche darüber sollen an diesem Freitag fortgesetzt werden. Bundestag debattiert über Einwanderung Das deutsche Parlament soll an diesem Freitag ein neues Einwanderungsgesetz beschließen. Das sogenannte Migrationspaket enthält insgesamt sieben einzelne Regelungen - von erheblichen Verschärfungen im Asylrecht bis zur einfacheren Einwanderung für Fachkräfte. Gegen das Gesetzespaket, das von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorgelegt wird, gibt es heftigen Widerstand bei Opposition und Zivilgesellschaft. Die Kritiker argumentieren, es werde spürbar in die Grund- und Menschenrechte von Geflüchteten und Einwanderern eingegriffen. May tritt als Parteichefin der britischen Tories zurück Mit einem Schreiben an ihre Partei gibt die britische Premierministerin Theresa May nach knapp drei Jahren ihr Amt als Chefin der Konservativen auf. Damit beginnt die Ausschreibung für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Der Sieger des mehrstufigen Prozesses soll bis Ende Juli feststehen - und wird nach den Gepflogenheiten in Großbritannien dann auch neuer Regierungschef. So lange will May die Amtsgeschäfte weiterführen. Für ihre Nachfolge gilt derzeit der Ex-Außenminister und Brexit-Hardliner Boris Johnson als aussichtsreichster Kandidat. Sozialist Sánchez soll neue spanische Regierung bilden Gut einen Monat nach der Parlamentswahl in Spanien hat König Felipe VI. den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Seine Sozialistische Arbeiterpartei hatte die Wahl Ende April klar für sich entschieden. Sánchez wird wahrscheinlich auf die Stimmen kleiner regionaler Parteien, zum Beispiel der separatistischen Bewegung aus Katalonien, angewiesen sein. Bisher hat er aber, unter anderem wegen der Europawahl Ende Mai, noch keine Verhandlungen mit ihnen aufgenommen. Algeriens Übergangspräsident regt landesweiten Dialog an Nach der Absage der für Anfang Juli geplanten Präsidentschaftswahl in Algerien hat Übergangspräsident Abdelkader Bensalah seine Landsleute zum "Dialog" aufgerufen. Bensalah sagte in einer Fernsehansprache, Politik und Zivilgesellschaft in Algerien sollten nun einen breit angelegten Dialog führen, um "so bald wie möglich" eine Wahl ansetzen zu können. Der algerische Verfassungsrat hatte am Sonntag die beiden einzigen Bewerbungen für die Nachfolge des gestürzten Staatschefs Abdelaziz Bouteflika zurückgewiesen und die Organisation der Wahl bis zum 4. Juli für "unmöglich" erklärt. UNICEF zählt weniger Kinderehen Die Zahl von Mädchen in Kinderehen geht weltweit leicht zurück. Das zeigt ein Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. Der Anteil der Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet waren, sei im vergangenen Jahrzehnt von 25 auf 21 Prozent gefallen, heißt es. Insgesamt gebe es aber rund 765 Millionen minderjährig-verheiratete Eheleute. Davon seien etwa 85 Prozent Mädchen. Kinderehen bei Jungen sind laut UNICEF seltener. Etwa 115 Millionen der heute 20 bis 24 Jahre alten Männer seien bei ihrer Hochzeit Kinder gewesen. Grammy-Gewinner Dr. John ist tot Der bekannte US-Bluespianist Dr. John ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Der sechsfache Grammy-Gewinner erlag am Donnerstag einem Herzinfarkt, wie seine Familie mitteilte. Im Laufe seiner Karriere spielte er Blues, Jazz, Pop, Boogie Woogie, Rock 'n' Roll, Psychedelic Rock und Funk. Der Musiker hatte auch mit Drogenproblemen zu kämpfen und saß deswegen eine Zeit lang im Gefängnis. Seine Familie betonte in ihrer Stellungnahme seine tiefe Verbundenheit zur Stadt New Orleans. Details zur Beerdigung Dr. Johns, der mit bürgerlichem Namen Malcolm John Rebennack hieß, würden bald bekanntgegeben.
2019-06-07
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06.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sozialdemokraten gewinnen Parlamentswahl in Dänemark Nach der Parlamentswahl in Dänemark steht ein Regierungswechsel bevor. Nach dem vorläufigen Endergebnis löst die Sozialdemokratin Mette Frederiksen den liberalen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen ab. Dessen Partei erhielt 23,4 Prozent der Wählerstimmen. 25,9 Prozent entfielen auf die Sozialdemokraten. Frederiksen hatte im Wahlkampf versprochen, nach Jahren der Sparprogramme die Sozialausgaben wieder zu erhöhen. Zugleich steht die 41-Jährige für eine harte Asylpolitik. Trump sieht Fortschritte bei Zollgesprächen mit Mexiko Die USA und Mexiko haben bei ihren Verhandlungen über angedrohte US-Zölle nach Angaben von Präsident Donald Trump Fortschritte erzielt. Allerdings reichten diese bei weitem nicht aus, erklärte Trump. Er wiederholte seine Drohung, Aufschläge von zunächst fünf Prozent auf Importe aus dem südlichen Nachbarland zu verhängen, sollte dessen Regierung nicht stärker gegen Einwanderer vorgehen. Die Zölle könnten auch deutsche Unternehmen wie VW, BMW und Daimler treffen, die in Mexiko fertigen. Militärführung im Sudan will mit Opposition reden - die lehnt ab Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte im Sudan gegen Demonstranten ist die Zahl der Todesopfer auf etwa 100 gestiegen. Das teilte eine Ärzteorganisation mit. Die Militärführung im Sudan, die zunächst alle Verhandlungen über eine zivile Übergangsregierung aufgekündigt hatte, erklärte sich nach internationalem Druck doch bereit, neue Gespräche mit der Opposition zu führen. Diese lehnte aber ab. Es gebe keinen Weg zurück zu Verhandlungen mit dem militärischen Übergangsrat, hieß es in der Hauptstadt Khartum. Großteil der Indianer-Schutzgebiete im Amazonas gefährdet Mehr als zwei Drittel der von Ureinwohnern bewohnten Schutzgebiete im Amazonas-Gebiet sind in Gefahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie verschiedener lateinamerikanischer Forschungseinrichtungen. Demnach bedrohen vor allem Infrastrukturprojekte wie der Bau von Wasserkraftwerken oder die Förderung von Bergbau sowie die illegale Abholzung des Regenwaldes die Lebensgrundlage der Indigenen. Aktuell sind rund 390 Millionen Hektar als Schutzgebiete für Ureinwohner im Amazonas ausgewiesen. Das entspricht rund 62 Prozent des gesamten Regenwaldes. Amazon will bald erste Pakete mit Drohnen ausliefern Der US-Onlinehändler Amazon will in wenigen Monaten Lieferungen per Drohne starten. Das erklärte Amazon-Manager Jeff Wilke bei einer Tech-Konferenz in Las Vegas. Die entwickelten Drohnen könnten Pakete mit einem Gewicht unter 2,3 Kilogramm über eine Entfernung von bis zu 25 Kilometern transportieren. Das dauere weniger als 30 Minuten. Die Drohnen würden wie ein Hubschrauber senkrecht starten und landen. Laut Wilke können sie auch bei starkem Wind stabil fliegen. Wo der Service angeboten werden soll, erläuterte er nicht. Amazon hatte 2016 in Großbritannien erste Tests für die Auslieferung von Paketen mit Drohnen durchgeführt. Altmaier reist zu Wirtschaftsforum nach Russland Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier reist an diesem Donnerstag ins russische St. Petersburg. Dort findet bis Freitag das zweitägige Internationale Wirtschaftsforum statt, das unter der Schirmherrschaft von Russlands Präsident Wladimir Putin steht. In St. Petersburg erwartet wird auch Chinas Staatschef Xi Jinping, der von Putin bereits am Mittwoch in Moskau empfangen worden war. Dabei hatte der Kreml in Aussicht gestellt, dass Xi und Putin eine Erklärung über "strategische Zusammenarbeit" unterzeichnen und so näher aneinanderrücken. Kein Fusionsangebot an Renault Fiat Chrysler hat sein milliardenschweres Übernahmeangebot für Renault zurückgezogen. Renault teilte mit, sein Verwaltungsrat habe keine Entscheidung über das Fiat-Angebot treffen können. Grund sei die Bitte der französischen Vertreter, die Abstimmung auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Ein Insider sagte, Frankreich wolle den 30 Milliarden Euro schweren Zusammenschluss verschieben, weil man alternativ auch ein Zusammengehen mit dem japanischen Autobauer Nissan prüfen wolle.
2019-06-06
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05.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Anhaltende Gewalt in Sudans Hauptstadt Khartum Beim gewaltsamen Vorgehen der Armee gegen die Protestbewegung sind im Sudan seit Montag mindestens 60 Menschen getötet worden. Das teilte das Zentralkomitee sudanesischer Ärzte mit, es steht der Protestbewegung nahe. Bislang war von rund 40 Toten die Rede gewesen. Die Armee hatte am Montag in der Hauptstadt Khartum gewaltsam Blockaden von tausenden Demonstranten geräumt, die seit rund zwei Monaten eine zivile Regierung für das nordostafrikanische Land fordern. Der herrschende Militärrat kündigte am Dienstag Vereinbarungen mit der Protestbewegung auf und kündigte binnen neun Monaten Wahlen an. Amnesty kritisiert Vorgehen der Behörden in Frankreich gegen Migranten Amnesty International wirft den Behörden in Nordfrankreich vor, Flüchtlinge und ihre Helfer gezielt zu schikanieren und einzuschüchtern. Die Menschenrechtsgruppe schreibt in einem Bericht, in inoffiziellen Lagern bei Calais und Grande-Synthe lebten noch immer rund 1200 Migranten in prekären Verhältnissen. Darunter seien auch viele unbegleitete Minderjährige. In den vergangenen zwölf Monaten sei die Zahl der zerstörten Camps und Zelte im Raum Calais gestiegen. Alleine von Januar bis Mai habe es 391 "Zwangsräumungen" gegeben. Auch gegen Flüchtlingshelfer gingen die Behörden massiv vor. Dänen wählen neues Parlament Zehn Tage nach der Europawahl wird in Dänemark am Mittwoch ein neues Parlament gewählt. Umfragen zufolge hat die Sozialdemokratin Mette Frederiksen gute Chancen, Ministerpräsidentin zu werden. In den letzten vier Jahren hatte diesen Posten Lars Løkke Rasmussen inne, der eine rechtskonservative Minderheitsregierung führt. Er hatte die Wahl am 7. Mai ausgerufen und seitdem vergeblich versucht, seinen Rückstand in den Umfragen wettzumachen. 179 Parlamentssitze werden vergeben, darunter jeweils zwei für Politiker aus Grönland und von den Färöer-Inseln. Massendemonstration gegen Regierungschef Babis in Prag In der tschechischen Hauptstadt Prag sind Zehntausende Menschen zu einer Großkundgebung gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden Ministerpräsidenten Andrej Babis zusammengekommen. "Schande, Schande" und "Babis ins Gefängnis", skandierte die Menge. Die Veranstalter sprachen von 120.000 Teilnehmern. Es sei eine der größten Kundgebungen seit der demokratischen Wende von 1989. Die Demonstranten werfen dem Milliardär und Gründer der populistischen Partei ANO vor, als Unternehmer jahrelang unrechtmäßig von EU-Subventionen profitiert zu haben. Sie fordern den Rücktritt des Regierungschefs. Athen fordert Berlin zu Verhandlungen über Reparationen auf Griechenland verlangt von Deutschland Verhandlungen über Reparationen für Schäden, die es unter deutscher Besetzung während des Zweiten Weltkriegs erlitten hat. Eine entsprechende Verbalnote sei nach Berlin geschickt worden, teilte das Außenministerium mit. Das Parlament in Athen hatte im April eine diplomatische Initiative beschlossen, um Entschädigung zu fordern. Eine Expertenkommission hatte Schäden von bis zu 290 Milliarden Euro errechnet. Die Bundesregierung betrachtet das Thema als erledigt und sagt, alle finanziellen Forderungen Griechenlands aus dem Zweiten Weltkrieg seien abgegolten. US-Regierung schränkt Reisen nach Kuba ein Die USA haben neue Sanktionen gegen Kuba verhängt, die der Tourismusbranche des Karibikstaates schaden sollen. Demnach sind US-Bürgern Gruppenreisen zu Bildungszwecken nach Kuba verboten. Auch US-Kreuzfahrtschiffe und Jachten dürfen die Insel nicht mehr ansteuern. Finanzminister Steven Mnuchin erklärte, Kuba spiele eine "destabilisierende" Rolle in der Region, und prangerte Kubas Unterstützung für die linken Regierungen in Venezuela und Nicaragua an. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez warf den USA vor, die kubanische Wirtschaft "abwürgen" zu wollen, um "politische Konzessionen" zu erzwingen. Früherer UEFA-Präsident Lennart Johansson gestorben Der frühere schwedische UEFA-Präsident Lennart Johansson ist tot. Er sei am Dienstagabend nach kurzer Krankheit gestorben, teilte der schwedische Fußballverband mit. Johansson wurde 89 Jahre alt. Der Skandinavier führte von 1990 bis 2007 den europäischen Dachverband. Die FIFA kündigte an, ihren ehemaligen Vize-Präsidenten an diesem Mittwoch beim Kongress des Fußball-Weltverbandes in Paris zu ehren.
2019-06-05
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04.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Die Queen empfängt US-Präsident Trump Die britische Königin Elizabeth II. und Donald Trump haben am ersten Abend des Staatsbesuchs des US-Präsidenten die engen Beziehungen ihrer beiden Länder seit dem Zweiten Weltkrieg hervorgehoben. Trump und First Lady Melania halten sich drei Tage im Vereinigten Königreich auf. Bei einem Staatsbankett im Buckingham-Palast lobte die 93-jährige Queen die "enge und langjährige Freundschaft" zwischen beiden Staaten, mahnte aber Trump zugleich deutlich zur Wahrung internationaler Institutionen. Auch Trump betonte das im Zweiten Weltkrieg entstandene "unverbrüchliche Band zwischen beiden Nationen". 30. Jahrestag des Massakers am Tiananmen-Platz Unter starken Sicherheitsvorkehrungen haben Familien der Opfer und Bürgerrechtler den 30. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung in China begangen. Sie riefen die kommunistische Führung zu einer Aufarbeitung der Vorgänge auf und fordern eine Bestrafung der Verantwortlichen. Der damalige Studentenführer Wu'er Kaixi forderte internationale Sanktionen gegen die Führungselite in China. Die chinesische Armee war am 4. Juni 1989 mit Panzern gegen Studenten vorgegangen, die auf dem Tiananmen-Platz für mehr Demokratie demonstrierten. Zahlreiche Menschen wurden getötet. Sudans Militär verwirft Abkommen mit der Opposition und kündigt Wahlen an Im Sudan hat der regierende Militärrat alle Abkommen mit der Opposition für einen politischen Übergang aufgekündigt und Wahlen binnen neun Monaten ausgerufen. Die Erklärung von Generalleutnant Abdel Fattah al-Burhan folgt schweren Zusammenstößen am Montag. Nach Angaben von oppositionsnahen Medizinern waren bei der gewaltsamen Auflösung eines Protestcamps durch Sicherheitskräfte mehr als 30 Menschen getötet worden. Deutschland und Großbritannien haben für den heutigen Dienstag eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage in dem nordostafrikanischen Land beantragt. Große Koalition schnürt Gesetzespaket zu Asyl und Migration Der Bundestag wird noch in dieser Woche über ein Gesetzespaket zu Migration und Integration abstimmen. Führende Vertreter der CDU/CSU- sowie der SPD-Fraktion sagten, man habe sich auf Nachbesserungen an acht Vorhaben geeinigt und einen guten Kompromiss erzielt. Abgelehnte Asylbewerber mit festem Job sollen demnach eine dauerhafte Bleibeperspektive bekommen. Um eine Sogwirkung in den Herkunftsländern zu verhindern, soll es eine Stichtagsregelung geben. Die oppositionellen Grünen kritisierten, die Gesetzentwürfe folgten dem Motto "ausgrenzen, abschrecken, abschieben". Studie: Investoren reduzieren Engagement in Deutschland Ausländische Unternehmen haben im Vorjahr deutlich weniger Investitionsprojekte in Deutschland in Angriff genommen. Das geht aus der Standort-Attraktivitätsstudie des Beratungsunternehmens Ernst&Young hervor. Demnach landete Deutschland im europaweiten Vergleich auf Platz drei hinter Großbritannien und Frankreich. Zudem nahm die Unzufriedenheit ausländischer Firmen mit der Standortpolitik hierzulande zu. Ernst&Young-Chef Hubert Barth sprach von einem Warnsignal. Deutschland sei nicht mehr Wachstumsmotor der europäischen Wirtschaft, sagte er. Es seien dringend neue Wachstumsimpulse nötig. Mosambik erhält internationale Milliarden-Hilfe für Wiederaufbau Internationale Institutionen haben sich bei einer Geberkonferenz in der Stadt Beira auf Wiederaufbauhilfen für Mosambik in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar verständigt. Nach UN-Angaben reicht das aber nicht, um Mosambik über die Zerstörungen durch die Zyklone Idai und Kenneth hinwegzuhelfen. Insgesamt seien rund drei Milliarden Dollar nötig, sagten UN-Vertreter. Im März und April hatten die Stürme Idai und Kenneth große Gebiete im Norden und Zentrum des afrikanischen Landes zerstört. Mehr als zwei Millionen Menschen sind von den Folgen betroffen. 650 Personen kamen ums Leben. Türkei steht zu russischem Raketendeal Die Türkei hält am Kauf russischer S-400-Flugabwehrraketen fest. Ankara sei fest entschlossen und habe nicht vor, bei dem Rüstungsgeschäft einen Rückzieher zu machen, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Das russische Angebot sei zudem besser als das amerikanische. Die USA und ihre Verbündeten sehen den Kauf des russischen Flugabwehrsystems durch den NATO-Partner Türkei kritisch. Es besteht die Sorge, dass Russland über das System Informationen über NATO-Flugzeuge erhält.
2019-06-04
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03.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.SPD-Vorstand diskutiert nach Nahles Rückzug über Neuaufstellung Nach der Rücktrittsankündigung von SPD-Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles berät der Parteivorstand über die nächsten Schritte. Bei dem Treffen will Nahles auch offiziell ihren Rücktritt als Parteichefin erklären. An der Parteispitze soll es voraussichtlich zunächst eine Übergangslösung geben - dafür ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch. Nahles hatte ihre Entscheidung am Sonntag in einem kurzen Schreiben an die Parteimitglieder angekündigt. Als Begründung für diesen Schritt nannte sie den fehlenden Rückhalt der Partei für die Ausübung ihrer Ämter. Tote bei Zuspitzung der innenpolitischen Krise im Sudan Im Sudan ist das Militär mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen. Nach Angaben eines sudanesischen Ärtzeverbandes seien dabei zwei Menschen erschossen und mehrere verletzt worden. Die Streitkräfte versuchten mit Gewalt, die seit Wochen andauernde Sitzblockade im Zentrum Khartums aufzulösen, teilte das Gewerkschaftsbündnis SPA mit. Das Bündnis organisiert die anhaltenden Massenproteste im Sudan, die im April auch zum Sturz des Präsidenten Omar al-Baschir beigetragen hatten. Seitdem ringen das Militär und die Opposition um die Bildung einer Übergangsregierung. China verteidigt Niederschlagung der Tiananmen-Proteste 30 Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Proteste auf Pekings Tiananmen-Platz hat China den damaligen Einsatz der Sicherheitskräfte als gerechtfertigt bezeichnet. Die Regierung habe damals korrekt gehandelt, indem sie Maßnahmen ergriffen habe, um die "politischen Turbulenzen zu stoppen", sagte Verteidigungsminister Wei Fenghe am Rande einer Sicherheitskonferenz in Singapur. Er könne nicht verstehen, wieso China noch immer vorgeworfen werde, unangemessen reagiert zu haben. Die damaligen Entscheidungen der Regierung hätten seinem Land "Stabilität und Entwicklung" gebracht. US-Flugaufsicht fordert Austausch von Teilen der Boeing 737 MAX Die US-Flugaufsicht FAA hat neue Mängel an über 300 Boeing-Flugzeugen des Typs 737 MAX und an dem älteren Modell 737 bekannt gegeben. Demnach könnten in diesen Maschinen ungeeignete Komponenten verbaut worden sein. Die FAA will Boeing auffordern, diese Teile zügig zu ersetzen. Boeing überarbeitet derzeit die Steuerungssoftware, die als Ursache für zwei Abstürze mit insgesamt 346 Toten gilt. Die Flugaufsichtsbehörden erließen nach den Abstürzen ein Flugverbot für das Modell. Israels Regierungschef Netanjahu entlässt zwei prominente Minister Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat zwei Minister seiner rechts-religiösen Regierung entlassen. Erziehungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ajelet Schaked seien ihrer Ämter enthoben worden, bestätigte das Amt des Ministerpräsidenten. Die Zeitung "Jerusalem Post" berichtet unter Berufung auf Vertraute Netanjahus, sie hätten ihre Ministerämter nicht weiterführen können, nachdem ihre Partei "Die Neue Rechte" bei der vergangenen Wahl an der Sperrklausel gescheitert war. Netanjahu war es zuletzt nicht gelungen, eine Koalition zu bilden. Am 17. September finden Neuwahlen statt. Konservative gewinnen Kommunalwahlen in Griechenland Die konservative Oppositionspartei Nea Demokratia (ND) hat in der zweiten Runde der Kommunal- und Regionalwahlen in Griechenland einen deutlichen Sieg errungen. Nach vorläufigen Ergebnissen gewann die ND die Rathäuser der Großstädte Athen und Thessaloniki sowie nahezu alle Regionen. Damit baut die konservative Partei fünf Wochen vor den vorgezogenen Neuwahlen ihre Position gegenüber der linken Regierungspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras weiter aus. Bereits bei der Europawahl vor einer Woche war die Nea Demokratia stärkste Kraft geworden. Schwedische Justiz verhandelt über Haftbefehl gegen Assange Vor dem Bezirksgericht im schwedischen Uppsala wird an diesem Montag über einen möglichen Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung verhandelt. Bei einer Zustimmung des Gerichts will die schwedische Staatsanwaltschaft einen europäischen Haftbefehl ausstellen, um eine Auslieferung von Assange zu erreichen. Dem 47-Jährigen wird vorgeworfen, 2010 eine Frau in Schweden vergewaltigt zu haben. Assange hat die Vorwürfe stets bestritten. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen 2017 eingestellt, sie im Mai dieses Jahres aber wieder aufgenommen.
2019-06-03
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01.06.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tote nach Schüssen im US-Bundesstaat Virginia Bei einem bewaffneten Angriff in Virginia Beach an der Ostküste der USA sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Sechs weitere wurden nach Polizeiangaben verletzt. Der Schütze wurde getötet, als Polizisten in einem Gebäude der Stadtverwaltung das Feuer erwiderten. Laut Polizeichef James Cervera ist der Tatverdächtige ein langjähriger Mitarbeiter der Stadt. Er sei kurz nach 16 Uhr Ortszeit in das Gebäude eingedrungen und habe sofort scheinbar wahllos auf die Menschen dort geschossen. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Mexiko stemmt sich gegen angekündigte Strafzölle der USA Angesichts der von US-Präsident Donald Trump angekündigten US-Strafzölle bringt die mexikanische Regierung eine Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO ins Spiel. Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte, zunächst setze er jedoch darauf, dass die US-Regierung ihre Drohung zurücknehme. Trump hatte zuvor Importzölle von zunächst fünf Prozent angekündigt, um Druck gegen illegale Migration aus dem Land aufzubauen. Sie sollen schrittweise weiter verschärft werden. Mexiko und die USA befinden sich derzeit mit Kanada im Ratifizierungsprozess für ein Freihandelsabkommen der drei Länder. Aufruf zur Solidarität mit Juden vor israelfeindlichem Marsch Mit Blick auf den israelfeindlichen "Al-Kuds-Marsch" hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, zu Solidarität mit Juden in Deutschland aufgerufen. Klein sagte der Deutschen Welle, die Kippa gehöre zu Deutschland. Alle sollten zum Zeichen der Solidarität Kippa tragen. Klein bezeichnete den für diesen Samstag geplanten "Al-Kuds-Marsch" als "absolut inakzeptabel". Zu der israelfeindlichen Kundgebung werden allein in Berlin 2000 Teilnehmer erwartet. Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem; der Marsch bezieht sich auf den Aufruf des Iran zur Eroberung der Stadt. Islamische Staaten verurteilen Botschaftsverlegungen nach Jerusalem Mehr als 50 islamische Staaten haben bei ihrem Gipfel in Mekka die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt als "illegal und unverantwortlich" bezeichnet. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung rief die Organisation für Islamische Zusammenarbeit die Länder, die ihre Botschaften nach Jerusalem verlegt haben, auf, dies zu überdenken. Dieser Schritt stelle "eine schwere Verletzung des Völkerrechts" dar. Im Dezember 2017 hatte US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt und die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen lassen. Guatemala folgte kurz darauf. Akkreditierung spanischer EU-Abgeordneter laut Bericht ausgesetzt Die neu gewählten spanischen Abgeordneten dürfen das Europaparlament offenbar vorerst nicht betreten. Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP hat das Europaparlament ihre vorläufige Akkreditierung ausgesetzt. Demnach hob Parlamentspräsident Antonio Tajani die Akkreditierung für alle spanischen Abgeordneten mit der Begründung auf, dass die amtlichen Endergebnisse der Europawahl in Spanien noch nicht veröffentlicht seien. Insbesondere geht es um den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont, der ein Mandat gewonnen hat, in Spanien jedoch per Haftbefehl gesucht wird. Frankreich begrenzt Aufstieg zum Mont Blanc Die französischen Behörden wollen den Ansturm der Bergtouristen am Mont Blanc eindämmen. Von diesem Samstag an darf den höchsten Berg Europas nur noch betreten, wer eine Reservierung für eine der Berghütten vorweisen kann. Der Präfekt des Departements Haute-Savoie, Pierre Lambert, begründete diesen Schritt mit der häufigen Überbelegung der Hütten. Alle Versuche, das Problem im Guten zu lösen, seien gescheitert. Die Auflage gilt bis zum 29. September, bei wildem Campen drohen sonst Geld- oder sogar Haftstrafen. Pro Jahr zieht der 4810 Meter hohe Berg rund 25.000 Bergsteiger an. Greta Thunberg geht ein Jahr lang nicht zur Schule Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg will von diesem Sommer an ein Jahr lang der Schule fernbleiben. Die 16-Jährige möchte sich nach dem Abschluss der neunten Klasse ganz auf ihren Kampf gegen die Klimakrise konzentrieren, wie die Deutsche Presse-Agentur aus ihrem Umfeld erfuhr. Im September wolle sie am Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York teilnehmen, im Dezember dann an der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile. Um ihre Schulzeit mache sie sich keine Sorgen, sagte Thunberg. Sie werde einfach ein Jahr später aufs Gymnasium wechseln.
2019-06-01
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31.05.2019 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump verhängt Strafzölle gegen Mexiko wegen Einwanderern US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle gegen Mexiko angekündigt. Damit will er das Nachbarland zu einem härteren Durchgreifen gegen Einwanderer bewegen, die in den USA Asyl beantragen wollen. Ab dem 10. Juni sollen Zölle in Höhe von fünf Prozent des Warenwerts auf alle mexikanischen Importe aufgeschlagen werden. Trump schrieb bei Twitter, die Zölle sollten in Zukunft sogar noch weiter erhöht werden. Stunden zuvor hatte Vizepräsident Pence angekündigt, der US-Kongress solle in diesem Sommer ein Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada ratifizieren. Merkel grenzt sich bei Harvard-Rede scharf von Trump ab In einer Rede an der US-Eliteuniversität Harvard hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für internationale Zusammenarbeit und Respekt geworben - und sich von US-Präsident Donald Trump abgegrenzt. Veränderungen zum Guten seien nur gemeinsam und nicht in Alleingängen möglich, sagte Merkel. Die Kanzlerin rief dazu auf, Mauern in den Köpfen einzureißen, Demokratie und Freiheit zu verteidigen und sorgsam mit der Wahrheit umzugehen. Auch wenn sie Trump kein einziges Mal erwähnte, wirkte ihre Rede wie eine Abrechnung mit seiner Politik. Der promovierten Physikerin wurde die Ehrendoktorwürde verliehen. Golfstaaten beraten über Deeskalation der Krise mit Iran In Saudi-Arabien hat ein Krisengipfel zu den Spannungen zwischen den Golfstaaten und Iran begonnen. Der saudische König Salman stimmte seine Bündnispartner auf entschiedene Aktionen ein, um eine Eskalation von Seiten des Iran zu stoppen. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate erklärten, einen Krieg vermeiden zu wollen. Die Lage in der Region ist nach mehreren Zwischenfällen sehr angespannt. Der Iran wies in diesem Zusammenhang alle Anschuldigungen zurück. Zur Eskalation trägt auch der Streit zwischen Teheran und den USA über das von Washington aufgekündigte Atomabkommen bei. Kapitän nach tödlichem Schiffsunfall auf der Donau festgenommen Nach der Kollision zweier Schiffe auf der Donau in Budapest ist der Kapitän des beteiligten Kreuzfahrtschiffs festgenommen worden. Die ungarische Polizei erklärte, gegen den Ukrainer gebe es "begründete Verdachtsmomente", ohne diese näher zu erläutern. Am Mittwochabend war sein Schiff mit einem wesentlich kleineren Ausflugsboot zusammengestoßen und hatte dieses zum Kentern gebracht. Bislang wurden sieben Tote geborgen, 21 Menschen werden noch vermisst. Starke Strömung und schlechte Sichtverhältnisse erschweren den Bergungseinsatz. An Bord waren hauptsächlich Touristen aus Südkorea. Zeitung: Nordkoreanischer Sondergesandter für die USA hingerichtet Nach dem Gipfel von Hanoi hat Nordkorea einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen Sondergesandten für die USA hingerichtet. Kim Hyok Chol sei nach seiner Rückkehr im März erschossen worden, berichtete die Tageszeitung "Chosun Ilbo" unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Kim Hyok Chol hatte zusammen mit dem US-Gesandten Stephen Biegun das dann erfolglose Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vorbereitet. Vier weitere Mitarbeiter Kims seien ebenfalls hingerichtet und eine Übersetzerin in ein Straflager geschickt worden, hieß es weiter. Kongolesischer Oppositionspolitiker Tshisekedi findet letzte Ruhe Mehr als zwei Jahre nach seinem Tod soll der Leichnam des Oppositionspolitikers Étienne Tshisekedi im Kongo beigesetzt werden. Tshisekedi war im Februar 2017 im Alter von 84 Jahren in Belgien gestorben. Aus Angst vor politischen Unruhen hatte die damalige Regierung jedoch eine Überführung des Leichnams untersagt. Tshisekedi war ein mächtiger Kritiker von Langzeitpräsident Joseph Kabila. Nach einer umstrittenen Wahl im Dezember hatte Kabila die Macht an Tshisekedis Sohn Felix abgegeben. Dieser hatte die Überführung seines Vaters angeordnet.
2019-05-31
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