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14.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Repräsentantenhaus stimmt für zweites Trump-Impeachment Das US-Repräsentantenhaus hat mehrheitlich dafür gestimmt, dass sich der abgewählte Präsident Donald Trump im Senat in einem Amtsenthebungsverfahren wegen "Anstiftung zum Aufruhr" verantworten muss. Hintergrund ist die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps am Mittwoch vergangener Woche. Dafür wird der Präsident in der Amtsenthebungs-Anklage persönlich mitverantwortlich gemacht. Die Entscheidung muss im Senat fallen. Dort ist allerdings eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Trump ist der erste Präsident der US-Geschichte, gegen den gleich zwei Impeachmentverfahren eingeleitet wurden. Wieder Festnahmen in Hongkong Die Verhaftungswelle in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong geht weiter. Die Polizei nahm elf Personen in Gewahrsam. Ihnen wird vorgeworfen, einer Gruppe von Aktivisten der Demokratiebewegung im vorigen Jahr bei der missglückten Flucht mit einem Boot nach Taiwan geholfen zu haben. Zu den Festgenommenen gehört auch der Anwalt Daniel Wong, der die Gruppe unterstützt haben soll. Er schrieb auf Facebook, die Polizei sei um sechs Uhr morgens in seine Wohnung eingedrungen. Sicherheitskräfte haben in diesem Jahr in Hongkong bereits zahlreiche pro-demokratische Aktivisten festgenommen. WHO ruft wegen Virusmutationen Notfallkomitee zusammen Angesichts der raschen Ausbreitung von deutlich ansteckenderen Varianten des Coronavirus zieht das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seine nächste Sitzung um zwei Wochen vor. Das Gremium kommt an diesem Donnerstag zusammen. Zwei Mutationen des Virus wurden in den vergangenen Wochen in Großbritannien und Südafrika entdeckt, die als deutlich ansteckender gelten als die bisherigen Formen des Erregers. Diese Mutationen haben sich mittlerweile in mindestens rund 50 Staaten verbreitet. Zudem soll über den Umgang mit Impfzertifikaten und Coronavirus-Tests auf Reisen beraten werden. Regierungskrise in Rom In Italien ist das Regierungsbündnis von Ministerpräsident Giuseppe Conte auseinandergebrochen. Der kleine Koalitionspartner "Italia Viva" von Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi machte seine Drohung wahr und zog zwei Ministerinnen aus dem Kabinett ab. Das verbleibende Bündnis von Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten hat damit keine Parlaments-Mehrheit mehr. Auslöser des Koalitionsbruchs war der Streit über ein riesiges Konjunkturprogramm gegen die Corona-Wirtschaftskrise. Renzi kritisierte, das Programm führe zur Verschwendung von Geldern, während es an langfristigen Investitionen mangele. Anschlag auf UN-Soldaten in Mali Im westafrikanischen Krisenstaat Mali sind drei Blauhelmsoldaten aus der Elfenbeinküste bei einem Anschlag auf ihren Konvoi getötet worden. Die Soldaten der UN-Friedensmission Minusma seien im Zentrum des Landes über einen Sprengsatz gefahren, bevor sie beschossen wurden, teilten die Vereinten Nationen mit. Sechs Soldaten sind verwundet worden. Es ist unklar, wer für die Attacke in der Region Timbuktu verantwortlich ist. Minusma gilt als der gefährlichste UN-Einsatz weltweit. Seit dem Start im Jahr 2013 wurden mehr als 230 Minusma-Soldaten getötet. Uganda wählt einen neuen Präsidenten Bei der Wahl in Uganda will sich Langzeitpräsident Yoweri Museveni an diesem Donnerstag eine sechste Amtszeit sichern. Gegen den 76-Jährigen treten zehn Kandidaten an. Als stärkster Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl gilt der 38 Jahre alte Abgeordnete und Musikstar Bobi Wine. Museveni ist seit 1986 an der Macht. Anfangs galt er wegen seiner fortschrittlichen Aids-Bekämpfung und Entwicklungspolitik als Hoffnungsträger, später dominierte sein autoritärer Führungsstil. Überschattet wurde der Wahlkampf in dem ostafrikanischen Land von einem harschen Vorgehen gegen die Opposition. Bayern scheitern im DFB-Pokal am Zweitligisten Kiel Erstmals seit 20 Jahren ist Bayern München im DFB-Pokal schon in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Gewinner der Fußball-Champions-League unterlag dem Zweitligisten Holstein Kiel im Elfmeterschießen mit 5 zu 6. Nach 120 Minuten hatte es 2 zu 2 gestanden. Fin Bartels verwandelte den entscheidenden Elfmeter gegen den haushohen Favoriten und Titelverteidiger, bei den Bayern hatte Marc Roca verschossen.
2021-01-14
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13.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pence lehnt sofortige Absetzung Trumps offiziell ab Der noch amtierende US-Vizepräsident Mike Pence hat eine sofortige Absetzung von Präsident Donald Trump abgelehnt. Der 25. Zusatzartikel zur Verfassung sollte nur in Fällen medizinischer oder geistiger Unfähigkeit und nicht als Mittel zur Bestrafung angewandt werden. Dass Pence den entsprechenden Vorstoß der Demokraten zurückweisen würde, war erwartet worden. Die Demokraten wollen nun im Kongress formal ein reguläres Amtsenthebungsverfahren auf den Weg bringen. Sie sind der Ansicht, dass Trump mit seiner Rede am vergangenen Mittwoch zur Erstürmung des Kapitols angestachelt hat. US-Militärführung verurteilt Attacke auf Kapitol Die höchsten Generäle der US-Armee haben in einer seltenen gemeinsamen Erklärung einhellig die Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump scharf verurteilt. Die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht würden niemandem das Recht zu Gewalt, Aufruhr und Aufstand geben, schreiben Generalstabschef Mark Milley und seine sieben Kollegen. Im Inneren des Kapitols hätten sich Szenen abgespielt, die klar gegen die Rechtsstaatlichkeit verstoßen hätten. Das Militär werde die Verfassung verteidigen. YouTube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche Eine Woche nach der Erstürmung des US-Kapitols ergreift YouTube als letzte große Internetplattform schärfere Maßnahmen gegen das Konto des abgewählten Präsidenten Donald Trump. Angesichts von "Bedenken ob des anhaltenden Gewaltpotenzials" seien neue Inhalte auf Trumps Kanal entfernt worden, teilte die Videoplattform von Google mit. Mindestens sieben Tage lang dürften dort nun keine Videos mehr hochgeladen werden. Zudem sei die Kommentarfunktion auf unbestimmte Zeit deaktiviert worden. Zuvor hatten Twitter und Facebook die jeweiligen Konten Trumps dauerhaft gesperrt. Spahn gibt Regierungserklärung zu Impfstart ab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt im Bundestag eine Regierungserklärung zum Start der Corona-Impfungen ab. Der CDU-Politiker war zuletzt wegen des schleppenden Beginns der Impfungen in die Kritik geraten. Laut Gesundheitsministerium stehen im ersten Quartal voraussichtlich 13 Millionen Dosen Impfstoff in Deutschland zur Verfügung. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 19.600 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Außerdem wurden 1060 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Mittwochmorgen bekannt gab. Hunderte Mafiosi auf der Anklagebank In Italien beginnt an diesem Mittwoch einer der größten Mafia-Prozesse der vergangenen Jahrzehnte. Angeklagt sind 350 mutmaßliche Mitglieder und Helfer der Organisation "Ndrangheta". Den Beschuldigten werden Mafia-Zugehörigkeit, Mord, illegaler Waffenbesitz, Drogenhandel, Erpressung, Geldwucher und vieles mehr vorgeworfen. Erwartet werden etwa 900 Zeugen, darunter ehemalige Mitglieder des organisierten Verbrechens. Für das Verfahren wurde in der süditalienischen Stadt Lamezia Terme extra ein Gebäude errichtet. Der Prozess ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit der Justiz. Tausende Kinder starben in irischen Heimen In Irland sind über Jahrzehnte in Heimen für ledige Mütter rund 9000 Kinder gestorben. Das geht aus dem Bericht einer staatlichen Untersuchungskommission hervor. Mütter und Kinder wurden demnach in den Einrichtungen vernachlässigt und erniedrigt. Die meisten Todesfälle seien durch Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankungen verursacht worden. Die Mutter-Kind-Heime wurden noch bis 1998 von religiösen Organisationen, meist katholischen Orden, geführt und vom Staat kontrolliert. Regierungschef Micheál Martin sprach von zutiefst "verstörenden" Erkenntnissen und einer Mitschuld der Gesellschaft. Pompeo sieht Iran als neue "Heimat" von Al-Kaida Die scheidende US-Regierung erhöht in ihren letzten Amtstagen den Druck auf den Iran und wirft dem Land Unterstützung des Terrornetzwerks Al-Kaida vor. Seit 2015 erlaube Teheran der Terrororganisation, den Iran als Basis zu nutzen, sagte Außenminister Mike Pompeo bei einer Rede in Washington. Belege lieferte er nicht. Pompeos Aussagen verwundern zudem, da der mehrheitlich schiitische Iran und die sunnitische Terrororganisation trotz ihrer gemeinsamen Feindschaft zu den USA aus religiöser Sicht Gegner sind. Teheran weist die Anschuldigungen zurück.
2021-01-13
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12.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Demokraten starten Trump-Impeachment Die US-Demokraten haben ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump eingeleitet. Eine entsprechende Vorlage im Repräsentantenhaus sieht als einzigen Anklagepunkt Aufstachelung zum Aufstand im Zusammenhang mit der Erstürmung des Kapitols vor. Noch in dieser Woche könnte im Repräsentantenhaus über eine entsprechende Resolution abgestimmt werden. Dann müsste sich der Senat damit befassen. Dort gilt eine Entscheidung vor dem Ende von Trumps Amtszeit am 20. Januar aber als höchst unwahrscheinlich. Er wäre der erste US-Präsident, gegen den gleich zwei Amtsenthebungsverfahren eröffnet wurden. Washington wappnet sich für Inauguration Nach der gewaltsamen Stürmung des US-Kapitols durch radikale Anhänger von Noch-Präsident Donald Trump steigen die Befürchtungen, dass auch die Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden gestört werden könnte. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nochmals massiv verschärft. Die Nationalgarde kündigte an, bis zu 15.000 Soldaten nach Washington zu schicken, um eine geordnete Amtsübergabe sicherzustellen. US-Medien berichteten übereinstimmend unter Berufung auf eine interne Warnung der Bundespolizei FBI, es könnte am 20. Januar oder in den Tagen zuvor zu bewaffneten und gewaltsamen Protesten kommen. Löschung von QAnon-Accounts Twitter hat mehr als 70.000 Konten von Anhängern der "QAnon"-Bewegung gelöscht. Das geht aus einer Mitteilung des Kurzmitteilungsdienstes hervor. In vielen Fällen habe eine Person mehrere Accounts verwaltet, hieß es. Verfechter von "QAnon" glauben an eine Verschwörung im US-Regierungsapparat gegen den abgewählten Präsidenten Donald Trump. Viele ihrer Botschaften haben antisemitischen und rechtsradikalen Charakter. Bei der Erstürmung des Kapitols in Washington waren nach Erkenntnissen der Ermittler auch "QAnon"-Anhänger beteiligt. USA setzen Kuba wieder auf Terrorliste Kurz vor dem Ende von Präsident Donald Trumps Amtszeit hat seine Regierung Kuba wieder auf die US-Terrorliste gesetzt. Seit Jahrzehnten gewähre die kubanische Regierung Terroristen Unterschlupf und unterwandere die US-Justiz, so Außenminister Mike Pompeo. Dies müsse ein Ende haben. Kubas Außenminister Bruno Rodriguez nannte die Entscheidung scheinheilig. Ihr Ziel sei, die "anti-kubanische Minderheit in Florida" zufriedenzustellen. Nach einer Annäherung unter Präsident Barack Obama fuhr Trump wieder einen härteren Kurs gegen den sozialistischen Karibikstaat. Ford stellt Produktion in Brasilien ein Nach über 100 Jahren schließt der US-Autobauer Ford seine letzten drei Werke in Brasilien. Grund dafür sei der Einbruch bei den Verkäufen in Südamerika aufgrund der Corona-Pandemie. Trotz milliardenschwerer Abschreibungen sei es eine "notwendige Entscheidung", heißt es in einer Mitteilung von Ford-Vorstandschef Jim Farley. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals "G1" verkaufte Ford in Brasilien im vergangenen Jahr gut 120.000 Autos, ein Rückgang um fast 40 Prozent im Vergleich zu 2019. Ford steckt international schon länger in Schwierigkeiten und verdiente zuletzt nur noch auf dem US-Markt. Bald Corona-Impfstart für ärmere Staaten Die Weltgesundheitsorganisation WHO hofft auf einen Start der Impfkampagnen gegen das Coronavirus in ärmeren Ländern im Februar. WHO-Berater Bruce Aylward sagte, bei den mehr als 40 Staaten, die ihre Impfkampagnen bereits begonnen hätten, handele es sich fast ausschließlich um wohlhabende Länder. Nun müssten die Vakzine über die Impfstoff-Initiative Covax zügig auch in ärmere Weltregionen geliefert werden. Die WHO hatte Covax mit dem Ziel ins Leben gerufen, dass Länder unabhängig von ihrer Kaufkraft Zugang zu Impfstoffen gegen COVID-19 erhalten. Covax gehören 190 Länder an. UN-Vorrat für Ebola-Impfstoff Die Vereinten Nationen wollen für einen möglichen neuen Ausbruch der gefährlichen Ebola-Seuche einen Impfstoff-Vorrat mit 500.000 Dosen einrichten. An dem Projekt sind neben der Weltgesundheitsorganisation und dem UN-Kinderhilfswerk Unicef auch die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und Ärzte ohne Grenzen beteiligt, wie die Organisationen mitteilten. Der Vorrat lagert in der Schweiz. Damit sollen Regierungen im Falle eines Ausbruchs innerhalb von 48 Stunden Zugriff auf den Impfstoff haben, um die Bevölkerung zu schützen.
2021-01-12
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11.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Demokraten treiben eine Amtsenthebung Trumps voran Nach der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger von Donald Trump wollen die Demokraten im Kongress an diesem Montag eine Amtsenthebung des abgewählten US-Präsidenten einleiten. Wie die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, bekannt gab, soll zunächst Vizepräsident Mike Pence aufgefordert werden, Trump aus dem Amt zu entfernen. Sollte Pence nicht binnen 24 Stunden reagieren, werde das Repräsentantenhaus ein parlamentarisches Amtsenthebungsverfahren einleiten. Pelosi bezeichnete Trump als eine unmittelbare Bedrohung für Verfassung und Demokratie. Neue Corona-Regeln in ganz Deutschland Die neuen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind nun in ganz Deutschland in Kraft. Nachdem bereits am Wochenende sechs Bundesländer die verschärften Regeln umsetzten, gelten sie seit diesem Montag auch in den übrigen zehn Ländern. Schulen und Kindertagesstätten bleiben größtenteils geschlossen. Kontakte sind zusätzlich eingeschränkt. Angehörige eines Haushalts dürfen nur noch eine weitere Person treffen. In Hotspots dürfen sich Menschen ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer vom Wohnort entfernen. Teils gehen die Länder unterschiedliche Wege. Papst Franziskus wirbt für COVID-Impfung Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat angekündigt, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Ab der kommenden Woche werde im Vatikan geimpft und er sei auch dafür vorgemerkt, sagte Papst Franziskus im italienischen Fernsehen. Aus ethischer Sicht müssten sich alle impfen lassen, denn man spiele nicht nur mit seinem Leben, sondern auch mit dem anderer. Für Impfgegner zeigte der 84-Jährige kein Verständnis und sprach von einer "selbstmörderischen Verweigerung", die er nicht erklären könne. Nordkoreas Machthaber zementiert Stellung an der Parteispitze Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine Stellung an der Spitze der herrschenden Arbeiterpartei abgesichert und sich einen neuen Titel geben lassen. Beim achten Parteikongress in Pjöngjang sei Kim zum Generalsekretär der Organisation bestimmt worden, berichteten die Staatsmedien. Bislang trug Kim den Titel des "Vorsitzenden" der Partei. Experten sehen in der Änderung einen Schritt zur Stärkung seiner Autorität. Den Titel des Generalsekretärs hatten zuvor schon sein Großvater Kim Il Sung und sein Vater Kim Jong Il. Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms international isoliert. "One Planet Summit" beginnt in Paris Zum Schutz der Artenvielfalt wollen Staats- und Regierungschefs beim "One Planet Summit" Investitionen in den Klimaschutz vorantreiben. Es gehe darum, die Themen Wüstenbildung, Klimawandel und die Erhaltung der biologischen Vielfalt gemeinsam zu betrachten und anzugehen, heißt es. Zu der virtuellen Geberkonferenz werden neben Kanzlerin Angela Merkel, dem britischen Premier Boris Johnson, UN-Generalsekretär António Guterres und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch Topverantwortliche von internationalen Organisationen erwartet. Sie werden hauptsächlich per Video zugeschaltet. Technik-Messe CES startet in ihre erste Online-Ausgabe Im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) werden in Las Vegas wieder technische Neuheiten präsentiert. Wegen der Corona-Krise findet die Elektronikmesse in diesem Jahr allerdings nur digital statt. Mehr als 100 Stunden Programm sind insgesamt geplant. Im Vorjahr hatte die CES vor allem auf das Potenzial künstlicher Intelligenz gesetzt, auch in diesem Jahr soll das Thema eine besondere Rolle spielen. Die Veranstalter des jährlichen Großevents in der US-Glücksspielmetropole zogen das digitale Format einer kompletten Absage vor. Bielefeld und Stuttgart gewinnen ihre Bundesliga-Spiele In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Augsburg hat gegen Stuttgart 1:4 verloren. Zum Abschluss des 15. Spieltages hat Bielefeld gegen Hertha mit 1:0 gewonnen.
2021-01-11
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09.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiTwitter blockiert Donald Trumps Account Nach der Erstürmung des US-Kapitols durch radikale Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump hat Twitter dessen Konto "dauerhaft" gesperrt. Grund dafür sei "das Risiko weiterer Anstiftung zur Gewalt", teilte der Kurznachrichtendienst mit. Trump wird vorgeworfen, für den Exzess am Mittwoch mitverantwortlich zu sein. Twitter war bisher sein wichtigster Kommunikationsweg. Trumps Kanal hatte bis zu seiner Sperrung rund 88 Millionen Abonnenten. Mittlerweile blockierte Twitter auch das Konto "teamtrump" und den offiziellen Präsidenten-Account "POTUS". Demokraten dringen auf Trumps Entmachtung Das Weiße Haus hat vor den Folgen eines weiteren Amtsenthebungsverfahrens gegen den noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump gewarnt. Ein "politisch motiviertes Impeachment" würde nur dazu dienen, die Vereinigten Staaten weiter zu spalten, betonte ein Sprecher des Präsidialamts. Die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erklärte, es sei die Hoffnung der Abgeordneten, dass der Präsident sofort zurücktrete. Für den Fall, dass das nicht geschehe, habe sie den Geschäftsordnungsausschuss aber angewiesen, Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren zu treffen. Nordkorea will Atomprogramm vorantreiben Anderthalb Wochen vor der Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Vereinigten Staaten als "größten Feind" seines Landes bezeichnet. Pjöngjang müsse sich darauf konzentrieren, die "USA zu zerrütten", sagte Kim laut Staatsmedien beim Kongress der herrschenden Partei der Arbeit. Die USA seien das "größte Hindernis für unsere Revolution", fuhr Kim demnach fort. Zudem kündigte er an, die nukleare Aufrüstung Nordkoreas voranzutreiben. Die Pläne für ein atombetriebenes U-Boot habe man inzwischen abgeschlossen.: WHO fordert Gerechtigkeit bei Corona-Impfungen Die Weltgesundheitsorganisation hat nachdrücklich eine faire Verteilung der Impfstoffe gegen das Coronavirus eingefordert. Unter den 42 Staaten, die schon sichere und wirksame Vakzine spritzten, sei kein einziges armes Land, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Zugleich appellierte er an die reichen Länder, die sich viele Impfdosen gesichert hätten, diese auch über die internationale Corona-Impfinitiative Covax zu verteilen. China verschärft Maßnahmen im Kampf gegen neuen Virus-Ausbruch Im Kampf gegen den größten Ausbruch des Coronavirus seit Monaten hat China die Maßnahmen in der Provinz Hebei noch einmal verschärft. In der elf Millionen Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Shijiazhuang wurde der öffentliche Verkehr auf unbestimmte Zeit eingestellt, wie staatliche Medien berichteten. Hebei liegt direkt vor den Toren der chinesischen Hauptstadt Peking. Am Freitag waren Shijiazhuang wie auch die 125 Kilometer entfernte Sieben-Millionen-Metropole Xingtai bereits abgeriegelt worden. Die Bewohner dürfen die beiden Städte ohne besondere Erlaubnis nicht mehr verlassen. Deutsche Bank beseitigt juristische Altlasten Die Deutsche Bank hat einem millionenschweren Vergleich mit den US-Behörden zugestimmt, um Strafverfahren wegen Korruption sowie Betrugs im Handel mit Edelmetall-Kontrakten zu entgehen. Das größte deutsche Geldhaus erklärte sich zur Zahlung von insgesamt 130 Millionen Dollar bereit. Man übernehme Verantwortung für diese Vorgänge, die sich zwischen 2008 und 2017 ereignet hätten, erklärte ein Bank-Sprecher. In den vergangenen Jahren sei bereits mehr als eine Milliarde Euro in interne Kontrollsysteme investiert worden, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern. Mönchengladbach besiegt Bayern mit 3:2 In der Fußball-Bundesliga hat Bayern München bei Borussia Mönchengladbach verloren. Der Deutsche Meister unterlag trotz 2:0 Führung am Ende 2:3. Es war erst die zweite Saison-Niederlage für die Bayern.
2021-01-09
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08.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Donald Trump distanziert sich von Gewalt seiner Anhänger Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat die Gewalt seiner Anhänger beim Sturm aufs Kapitol verurteilt. In einer auf Twitter verbreiteten Videoansprache sagte Trump, es habe sich um eine "abscheuliche Attacke" gehandelt und er sei schockiert über die Gewalt und die Gesetzlosigkeit. Bislang hatte er solche Äußerungen unterlassen. Mit Blick auf die offizielle Bestätigung des Wahlergebnisses durch den Kongress sagte Trump, die neue Regierung werde planmäßig am 20. Januar ins Amt kommen und er werde einen reibungslosen Übergang ermöglichen. Bei Ausschreitungen in Washington verletzter Polizist gestorben Ein bei den Ausschreitungen am Sitz des US-Kongresses verletzter Polizist ist gestorben. Dies teilte die für den Schutz des Kapitols in Washington zuständige Polizeibehörde mit. Der Beamte war nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Damit haben die Krawalle vom Mittwoch, bei denen Randalierer auch ins Kapitol eindrangen, mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Eine Frau starb, nachdem sie im Kapitol von einem Polizisten angeschossen wurde. Eine weitere Frau und zwei Männer kamen nach Polizeiangaben infolge nicht näher definierter medizinischer Notfälle ums Leben. US-Bildungsministerin Betsy DeVos wegen gewaltsamer Proteste zurückgetreten US-Bildungsministerin Betsy DeVos hat wegen der gewalttätigen Proteste in Washington ihren Rücktritt für diesen Freitag angekündigt. In einem Schreiben an Präsident Donald Trump begründete sie ihren Schritt mit der "Rhetorik" Trumps, der nach Ansicht vieler Demokraten den Sturm aufs Kapitol gezielt angestachelt hatte. Mit ähnlichen Begründungen waren zuvor schon Verkehrsministerin Elaine Chao, die zugleich Ehefrau des republikanischen Mehrheitsführers im Senat, Mitch McConnell, ist, und der Nordirland-Beauftragte der US-Regierung, der ehemalige Stabschef Trumps, Mick Mulvaney, zurückgetreten. Brasilien überschreitet die Marke von 200.000 Corona-Toten Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldete 1524 Todesfälle binnen eines Tages. Damit liegt die Zahl der an und mit COVID-19 Gestorbenen bei 200.498. In Brasilien, das nach den USA das am stärksten von der Pandemie betroffene Land ist, liegt die Gesamtzahl der Ansteckungen bei knapp acht Millionen. Innerhalb eines Tages wurden fast 88.000 Fälle neu registriert. Allerdings wird in Brasilien vergleichsweise wenig getestet, sodass die tatsächlichen Zahlen vermutlich viel höher liegen. Zugleich hat das Land noch keine Impfkampagne für die Bevölkerung. Tokio wieder im Corona-Notstand Japan hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres den Ausnahmezustand für den Großraum Tokio ausgerufen. Die Beschränkungen sollen mindestens bis zum 7. Februar andauern. Regierungschef Yoshihide Suga sah sich zu dem Schritt gezwungen, nachdem die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus zuletzt nach oben geschnellt war. Ein Lockdown ist die Maßnahme jedoch nicht: Restaurants und Bars bleiben geöffnet. Trotz der Corona-Pandemie will Suga im Sommer die Olympischen Spiele abhalten. Er sei optimistisch, dass die Stimmung im Volk steigen werde, sobald die Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. Ehemaliger FIFA-Chef Blatter im Krankenhaus Der ehemalige Chef des Weltfußballverbandes FIFA, Sepp Blatter, befindet sich nach Aussage seiner Familie im Krankenhaus. Der Zustand des 84-Jährigen sei "ernst, aber nicht lebensbedrohlich", sagte seine Tochter. Über die Art der Beschwerden wurde nichts bekannt. Blatter führte die FIFA von 1998 bis 2016. Nach massiven Korruptionsvorwürfen gegen den Weltverband hatte er 2015 seinen Rücktritt angekündigt, nachdem die hauseigene Ethik-Kommission ihn gesperrt hatte. Blatter hatte in den vergangenen Jahren schon mehrmals mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
2021-01-08
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07.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump-Anhänger stürmen das Kapitol – vier Tote Hunderte Anhänger von US-Präsident Donald Trump haben in Washington das Kapitol gestürmt. Sie drangen am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in den Sitz des Kongresses ein, als Senat und Repräsentantenhaus die Wahl von Joe Biden zum künftigen Präsidenten bestätigen wollten. Bei den Tumulten sind nach Angaben der Polizei auf dem Parlamentsgelände insgesamt vier Menschen ums Leben gekommen. Eine Person sei den Folgen einer Schusswunde erlegen, drei seien aufgrund medizinischer Notfälle gestorben. 52 Menschen seien festgenommen worden. Sturm von Trump-Anhängern aufs Kapitol sorgt für Entrüstung Das gewaltsame Eindringen von Anhängern des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump ins Kapitol in Washington hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Bundesaußenminister Heiko Maas forderte, Trump und seine Unterstützer sollten aufhören, die "Demokratie mit Füßen zu treten". Der britische Premierminister Boris Johnson verurteilte die "schändlichen Szenen im US-Kongress". EU-Chefdiplomat Josep Borrell schrieb "Das ist nicht Amerika" und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz äußerte sich "schockiert" über die Vorgänge in Washington. US-Demokraten sichern sich bei Nachwahl in Georgia beide Sitze Die Demokraten des künftigen US-Präsidenten Joe Biden haben sich laut Prognosen von US-Medien bei der Nachwahl im Bundesstaat Georgia die Kontrolle im US-Senat gesichert. Nach dem Kandidaten Raphael Warnock habe sich auch Jon Ossoff durchgesetzt, berichten die Sender NBC und CBS sowie die Nachrichtenagentur AP. Die Demokraten halten den Prognosen zufolge nun 50 der 100 Sitze im US-Senat. Die Pattsituation kann von der künftigen Vizepräsidentin Kamala Harris zu Gunsten der Demokraten aufgelöst werden – diese Befugnis hat sie in ihrer Funktion als Senatspräsidentin. Größter Ausbruch des Coronavirus in China seit Monaten China erlebt den größten Ausbruch des Coronavirus seit Monaten. In der Provinz Hebei nahe Peking ist die Zahl der Infizierten in wenigen Tagen auf 200 gestiegen. Bis Donnerstag meldete die Gesundheitskommission 90 Erkrankungen und 144 asymptomatische Infektionen in der Provinz. Der neue Ausbruch weckt Sorgen über die bevorstehende Reisewelle vor dem chinesischen Neujahrsfest am 12. Februar, wenn normalerweise einige hundert Millionen Menschen in ihre Heimatdörfer unterwegs sind. China hatte das Virus seit dem Sommer weitestgehend im Griff und nur noch vereinzelt Infektionen gezählt. Zahl der Corona-Fälle weltweit liegt bei 86,6 Millionen Weltweit haben sich bisher mehr als 86,6 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind 1,872 Millionen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters nach eigenen Erhebungen auf Basis offizieller Daten. Am stärksten betroffen sind die USA mit fast 21 Millionen Infektionen und 357.135 Todesfällen. Die US-Seuchenbehörde CDC hat nach eigenen Angaben bislang mehr als 5,3 Millionen Impfdosen verabreicht. Insgesamt seien 17,3 Millionen Dosen ausgeliefert worden. Corona-Impfstoffentwickler Curevac kooperiert mit Bayer Der Tübinger Corona-Impfstoffentwickler Curevac und der Pharmariese Bayer wollen offenbar eine globale Partnerschaft vereinbaren. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll Bayer in der Allianz dabei helfen, für den Curevac-Impfstoff schnellstmöglich internationale Zulassungen zu beantragen, um ihn weltweit zur Verfügung stellen zu können. Dazu werde Bayer sein internationales Pharma-Netzwerk in die Partnerschaft einbringen, Lieferketten sicherstellen und bei der Verteilung des Impfstoffs in den Ländern helfen. Neuwahlen im Kosovo für den 14. Februar festgelegt Im Kosovo wird am 14. Februar ein neues Parlament gewählt. Diesen Termin setzte Übergangspräsidentin Vjosa Osmani fest. Das Verfassungsgericht in Pristina hatte vor zwei Wochen die im Juni erfolgte Wahl der Regierung von Ministerpräsident Avdullah Hoti durch das Parlament für ungültig erklärt, weil ein der Korruption überführter Abgeordneter daran beteiligt war. Hoti war mit nur einer Stimme Mehrheit gewählt worden. Seit der Unabhängigkeit von Serbien im Jahr 2008 hat es im Kosovo noch keine Regierung gegeben, die bis zum Ende einer Legislaturperiode im Amt blieb.
2021-01-07
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06.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lockdown in Deutschland geht in die Verlängerung Wegen der weiter hohen Zahl von Corona-Infektionen haben Bund und Länder eine Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar beschlossen. Darüber hinaus sollen die Schutzmaßnahmen verschärft werden. So sind Treffen künftig nur noch mit Mitgliedern aus dem eigenen Haushalt oder mit einer anderen Person erlaubt. In sogenannten Corona-Hotspots mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt. Schulen und Kitas sollen im Januar weitgehend geschlossen bleiben. Einige Bundesländer kündigten Vorbehalte an und wollen nicht alle Maßnahmen sofort umsetzen. Demokrat Warnock liegt bei Stichwahl in Georgia vorn Bei den Stichwahlen um zwei Senatsmandate im US-Bundesstaat Georgia haben die Demokraten laut US-Medien einen ersten Erfolg erzielt. Der demokratische Herausforderer Raphael Warnock setzte sich bei der Abstimmung gegen die republikanische Senatorin Kelly Loeffler durch, wie die TV-Sender CNN, CBS und NBC am Morgen berichteten. Der Ausgang der zweiten Stichwahl entscheidet nun darüber, ob die Republikanische Partei des scheidenden Präsidenten Donald Trump im Senat in der Mehrheit bleibt oder ob dort die Demokraten des künftigen Präsidenten Joe Biden die Oberhand erlangen. Keine Anklage nach Polizeischüssen in Kenosha Die Schüsse eines weißen Polizisten auf den Afroamerikaner Jacob Blake in der Stadt Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin haben keine strafrechtlichen Folgen. Der zuständige Staatsanwalt ließ alle Anklagepunkte fallen. Er verwies dabei auf das Recht des Beamten, sich selbst zu verteidigen. Der Polizist hatte Blake im August sieben Mal in den Rücken geschossen. Der Vorfall hatte in den USA landesweite Proteste ausgelöst, die teilweise in Gewalt umschlugen. Nach der Entscheidung der Staatsanwaltschaft, keine Anklage zu erheben, werden nun neue Proteste befürchtet. Kim räumt bei Parteikongress Fehler ein In Nordkorea hat ein Kongress der regierenden Arbeiterpartei begonnen. Zu Beginn des Treffens in der Hauptstadt Pjöngjang räumte Machthaber Kim Jong Un laut staatlichen Medien wirtschaftspolitische Fehler ein. Die Ziele des 2016 aufgestellten Entwicklungsplans seien in fast allen Bereichen verfehlt worden. Bei dem Parteikongress soll ein neuer Fünf-Jahres-Plan aufgestellt werden. Nordkorea ist international weitgehend isoliert. Wegen seines Atomprogramms ist das kommunistische Land zudem Sanktionen unterworfen. Oppositionelle in Hongkong festgenommen Die Polizei in Hongkong hat nach Medienberichten etwa 50 pro-demokratische Aktivisten festgenommen. Sie sollen gegen das von der chinesischen Zentralregierung beschlossene Sicherheitsgesetz verstoßen haben. Nach Angaben der Opposition stehen die Festnahmen im Zusammenhang mit den inoffiziellen Vorwahlen, die die Demokratiebewegung im vergangenen Juli abgehalten hat. Diese waren von der Führung in Peking als Revolution kritisiert worden. Bei den Vorwahlen sollten Kandidaten für die Parlamentswahl bestimmt werden, die ursprünglich im vergangenen September stattfinden sollte, inzwischen aber um ein Jahr verschoben wurde. Gericht in London verhandelt über Freilassung von Assange gegen Kaution Ein Gericht in London verhandelt darüber, ob Wikileaks-Gründer Julian Assange auf Kaution freigelassen wird. Die Anwälte des 49-Jährigen hatten den Antrag eingereicht, nachdem eine Richterin das Auslieferungsgesuch der Vereinigten Staaten wegen Suizidgefahr abgelehnt hatte. Assange ist seit mehr als eineinhalb Jahren in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert. Die amerikanische Justiz wirft dem gebürtigen Australier vor, IT-Systeme der US-Regierung gehackt und geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen und veröffentlicht zu haben.
2021-01-06
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05.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund und Länder beraten über verlängerten Lockdown Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer beraten heute über eine Verlängerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In den vergangenen Tagen deutete sich bereits eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen um drei Wochen bis zum 31. Januar an. Dagegen ist laut Medienberichten noch strittig, ob Schulen und Kindertagesstätten weiter geschlossen bleiben. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 11.897 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden für diesen Zeitraum 944 weitere Todesfälle verzeichnet. England geht wieder in den Lockdown Angesichts neuer Rekordwerte bei den Corona-Infektionen hat die britische Regierung strikte Maßnahmen für England verhängt. Bürger dürfen das Haus nur noch für notwendige Aktivitäten wie Arztbesuche oder die Arbeit verlassen, Schulen müssen schließen, Freizeitsport ist nicht mehr erlaubt. Der Lockdown sei aufgrund der neuen, besonders ansteckenden Corona-Variante nötig, so Premierminister Boris Johnson. Zuvor hatten die Regionalregierungen anderer Landesteile des Vereinigten Königreichs ähnliche Maßnahmen verhängt. Chef von Trump-nahen "Proud Boys" in Washington verhaftet Zwei Tage vor einer geplanten Demonstration ist der Anführer der rechtsradikalen "Proud Boys" in Washington verhaftet worden. Die Polizei in der US-Hauptstadt teilte mit, gegen Henry "Enrique" Tarrio habe ein Haftbefehl wegen Sachbeschädigung am Rande einer Unterstützerdemo für den abgewählten Präsidenten Donald Trump vorgelegen. Außerdem habe er zwei Magazine für Schusswaffen mit sich geführt, was in Washington verboten ist. Am Mittwoch soll der Kongress die Wahl Joe Bidens zum Präsidenten zertifizieren. Trump will das weiter nicht anerkennen. Seine Anhänger haben zu Protesten aufgerufen. Touadéra bleibt Präsident Bei der Präsidentenwahl in der Zentralafrikanischen Republik ist Amtsinhaber Faustin Archange Touadéra nach offiziellen Angaben wiedergewählt worden. Der 63-Jährige habe im ersten Wahlgang am 27. Dezember mit fast 54 Prozent die absolute Mehrheit erreicht, teilte die Wahlkommission mit. Abgeschlagen auf Platz zwei landete der frühere Regierungschef Anicet Georges Dologuélé. Er sprach von einer "Farce". Es habe zahlreiche Unregelmäßigkeiten und Betrug gegeben. Das Wahlergebnis muss vom Verfassungsgericht noch offiziell bestätigt werden. Streit am Golf vor Schlichtung In den Bemühungen um ein Ende des Zerwürfnisses zwischen Katar und Saudi-Arabien ist ein Durchbruch gelungen. Saudi-Arabien werde seinen Luftraum sowie seine Landes- und Seegrenzen mit Katar öffnen, teilte der kuwaitische Außenminister Ahmad Nasser al-Sabah mit. Kuwait hat eine Vermittlerrolle in dem seit drei Jahren andauernden Konflikt übernommen. 2017 hatte Saudi-Arabien gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Ägypten ein Embargo über Katar verhängt. Die Gruppe warf dem Nachbarstaat unter anderem vor, Terroristen zu unterstützen, was Katar bestreitet. Mexiko setzt sich für Assange ein Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat dem Whistleblower Julian Assange politisches Asyl angeboten. Er werde sich dafür einsetzen, dass der Wikileaks-Gründer freigelassen werde, sagte López Obrador in Mexiko-Stadt. Am Montag hatte ein britisches Gericht eine Auslieferung von Assange an die Vereinigten Staaten abgelehnt. Die USA werfen dem 49-jährigen Australier Spionage und Geheimnisverrat vor. Dem gesundheitlich stark angeschlagenen Assange drohen deshalb bis zu 175 Jahre Haft. Kritiker sehen durch das Verfahren die Pressefreiheit gefährdet.
2021-01-05
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04.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland übertrifft wegen Corona Klimaziel für 2020 Deutschland hat im gerade zu Ende gegangenen Jahr 42,3 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgase verursacht als im Vergleichsjahr 1990. Das vermeldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Analyse des Thinktanks Agora Energiewende. Insgesamt wurden 722 Millionen Tonnen CO2 emittiert, 80 Millionen Tonnen weniger als 2019. Damit wurde das für 2020 angepeilte Klimaziel von 40 Prozent unter dem Referenzjahr sogar übertroffen. Zwei Drittel der Reduktion seien jedoch auf Auswirkungen der Pandemie zurückzuführen. Ansonsten hätte Deutschland das Ziel verfehlt. Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt knapp unter 10.000 Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 9847 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 302 neue Todesfälle verzeichnet. Zwar gehen die Zahlen langsam runter. Eine Interpretation der Daten bleibt aber weiter schwierig, da die Fälle der vergangenen Feiertage erst verzögert gemeldet werden. Eine Verlängerung des Lockdowns bis mindestens Ende Januar scheint bereits vor der entscheidenden Sitzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderregierungschefs am Dienstag sicher. Dafür sprachen sich bereits mehrere Ministerpräsidenten aus. US-Demokratin Pelosi wiedergewählt Zweieinhalb Wochen vor der Amtsübernahme des designierten US-Präsidenten Joe Biden ist der neue Kongress in Washington vereidigt worden. Die Abgeordneten im Repräsentantenhaus wählten erneut die Demokratin Nancy Pelosi zur Vorsitzenden - wenn auch mit knapper Mehrheit. Die 80-Jährige behält damit eines der mächtigsten Ämter in den USA. Auch in der zweiten Kammer, dem Senat, wurden die Abgeordneten vereidigt. Dort werden sich die Mehrheitsverhältnisse aber erst bei zwei Stichwahlen am Dienstag im Bundesstaat Georgia klären. Davon hängt ab, welchen Handlungsspielraum der künftige Präsident hat. Trump macht Druck auf Staatssekretär Noch-US-Präsident Donald Trump hat offenbar versucht, den Wahlleiter des Bundesstaates Georgia zu beeinflussen. Trump soll den zuständigen Staatsekretär, Brad Raffensperger, in einem Telefonat unverblümt aufgefordert haben, genügend Stimmen für ihn - so wörtlich - "zu finden" und das Ergebnis "nachzuberechnen". Laut "Washington Post" belegt dies ein Mitschnitt des Gesprächs. Trump hatte die Präsidentschaftswahl in Georgia äußerst knapp verloren. Die designierte Vizepräsidentin Kamala Harris von den Demokraten nannte das Vorgehen des Republikaners einen Fall von "dreistem Machtmissbrauch". Niger nennt höhere Opferzahl Bei den zwei Terrorangriffen am Samstag sind laut nigrischer Regierung mehr als 100 Menschen ermordet worden. Das teilte der Premierminister des westafrikanischen Staates, Birgi Rafini, nach einem Besuch der beiden betroffenen Dörfer mit. Bisher habe sich keine Gruppierung zu dem Angriff bekannt. Möglicherweise handelt es sich um eine Vergeltung für den Tod von zwei Terroristen. Es wird angenommen, dass die bewaffneten Männer auf Motorrädern aus dem Nachbarland Mali gekommen sind. Trauer um Gerry Marsden Der britische Sänger Gerry Marsden, der durch die Fußball-Hymne "You'll Never Walk Alone" berühmt wurde, ist im Alter von 78 Jahren verstorben. Nach Angaben seiner Familie starb er am Sonntag nach kurzer Krankheit an den Folgen einer Herzinfektion. Marsden war Anfang der 1960-er Jahre im Sog der Beatles berühmt geworden. Mit seiner Liverpooler Band "Gerry and the Pacemakers" hatte er mehrere Top-Hits in den britischen Charts - darunter auch den Song "Ferry 'Cross The Mersey".
2021-01-04
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02.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mediziner warnen vor Corona-Lockerungen In Deutschland werden die Rufe nach einer Verlängerung der Corona-Beschränkungen über den 10. Januar hinaus lauter. Das Gesundheitssystem brauche dringend eine Entlastung, die nur durch eine Verlängerung der Maßnahmen zu erreichen sei, betonte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna. Der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Uwe Janssens, riet der Politik, "bis zu einem Inzidenzwert von unter 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche keine Lockerungen in Aussicht zu stellen". Aktuell liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland bei 141. US-Senat stoppt Trump-Veto Der US-Kongress hat das Veto von Präsident Donald Trump gegen den Verteidigungshaushalt endgültig überstimmt. Nach dem Repräsentantenhaus votierte auch der Senat mit der dafür nötigen Zweidrittelmehrheit für den 740-Milliarden-Dollar-Etat. Es ist das erste Mal in Trumps Amtszeit, dass ein formaler Einspruch des Präsidenten gegen eine Gesetzesvorlage vom Kongress abgeschmettert wurde. Der Präsident hatte sich unter anderem wegen eines Streits über die Reglementierung von Online-Plattformen und wegen einer möglichen Umbenennung von Militärstützpunkten gegen den Gesetzesentwurf gestemmt. Iran will Uran weiter anreichern Der Iran hat weitere Verstöße gegen das internationale Atomabkommen angekündigt. Nach Angaben der UN-Atomenergiebehörde IAEA will das Land Uran auf einen Reinheitsgrad von bis zu 20 Prozent anreichern. Ein entsprechendes Schreiben sei bei der IAEA eingegangen. Der Iran würde damit die im Atomabkommen von 2015 festgelegte Schwelle deutlich überschreiten. Wann das Land damit beginnen wolle, habe es nicht mitgeteilt, so die IAEA. Algerien hat eine neue Verfassung Per Dekret hat der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune die neue Verfassung seines Landes in Kraft gesetzt. Sie war im November in einer von weiten Teilen der Bevölkerung boykottierten Volksabstimmung angenommen worden. Die neue Verfassung legt zwar einen Schwerpunkt auf eine Reihe von Rechten und Freiheiten, erweitert aber unter anderem auch die Befugnisse der algerischen Armee. Auch das Präsidialsystem wird in dem nordafrikanischen Staat beibehalten. Mehr Todesopfer in der Luftfahrt Trotz des Corona-bedingten Rückgangs der Flugbewegungen ist die Zahl der Todesopfer durch Unglücke mit großen Passagiermaschinen im vergangenen Jahr gestiegen. Das zeigt der aktuelle Sicherheitsbericht des niederländischen Luftfahrt-Beratungsunternehmens To70. Zwar sei die Zahl der Abstürze gegenüber 2019 um die Hälfte gesunken, es habe aber fünf Unglücke gegeben, bei denen insgesamt 299 Menschen ums Leben kamen. Im Vorjahr wurden 257 Todesopfer verzeichnet. Hauptgrund für den Anstieg ist der Abschuss einer ukrainischen Linienmaschine durch das iranische Militär im Januar 2020. Mexiko kämpft gegen Plastikmüll In Mexiko-Stadt ist ein Einwegplastik-Verbot in Kraft getreten. Ab sofort dürfen dort Plastikgegenstände nicht mehr verkauft werden, die für einmaligen Gebrauch bestimmt sind. Nach Angaben des Umweltministeriums der mexikanischen Hauptstadt gehören dazu etwa Teller, Becher, Besteck, Trinkhalme, Behälter für Essen zum Mitnehmen, Applikatoren für Tampons und auch Luftballons. Bereits seit einem Jahr gilt in Mexiko-Stadt ein Verbot von Plastiktüten. Die Metropole ist mit 22 Millionen Einwohnern in ihrem Großraum die bevölkerungsreichste Stadt Nordamerikas.
2021-01-02
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01.01.2021 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Die Welt startet verhalten ins Jahr 2021 Pünktlich um Mitternacht haben die Menschen in Deutschland das neue Jahr begrüßt. Aber mitten in der Corona-Pandemie war vieles anders als sonst. In Berlin fiel Deutschlands größte Silvesterparty aus. Dort, wo sonst zu Silvester Hunderttausende Menschen feiern, blieb es weitgehend menschenleer. Zum Jahreswechsel wurde das Brandenburger Tor mit einem Feuerwerk und einer Lichtshow illuminiert. Auch in anderen europäischen Ländern wurde deutlich weniger gefeiert. In Frankreich und Italien gilt eine nächtliche Ausgangssperre. In Amsterdam und London wurden die Feuerwerke abgesagt. WHO erteilt Notfallzulassung für BioNTech-Impfstoff Nach der Zulassung des BioNTech/Pfizer-Corona-Impfstoffs in mehreren Ländern hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) grünes Licht für den Einsatz des Präparats gegeben. Der Impfstoff erfülle alle Sicherheits- und Wirksamkeitsanforderungen der WHO. Für Länder ohne eigene Prüfinstitute ist das eine große Erleichterung. Mit der Notfallzulassung der WHO können UN-Organisationen den Impfstoff einkaufen und weltweit verteilen. Ebenso können Länder, die keine eigenen Kapazitäten für wissenschaftliche Prüfungen haben, aufgrund der Vorarbeit der WHO eine Zulassung in ihrem Land erteilen. Rekordbeteiligung bei Stichwahl in Georgia Wenige Tage vor der wichtigen Stichwahl im US-Bundesstaat Georgia um zwei Sitze im Senat in Washington zeichnet sich eine Rekordbeteiligung ab. Schon jetzt haben mehr als 2,8 Millionen Wahlberechtigte die Möglichkeit genutzt, ihre Stimme vor dem eigentlichen Votum am 5. Januar abzugeben. Das sind mehr als bei der letzten Senatswahl in Georgia insgesamt. Demokraten und Republikaner ringen um die Senatorenposten. Der Ausgang entscheidet darüber, ob der künftige Präsident Joe Biden mit Unterstützung einer parlamentarischen Mehrheit in beiden Kongresskammern regieren kann. Portugal übernimmt EU-Ratspräsidentschaft Portugal übernimmt mit dem Jahreswechsel turnusgemäß für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Eine der wichtigsten Aufgaben wird die Koordinierung des immensen Corona-Hilfspaketes mit einem Umfang von 750 Milliarden Euro sein. Deutschland leistete dazu in den vergangenen Monaten unter seinem EU-Vorsitz die Vorarbeit. Ganz oben auf die Agenda hat der portugiesische Vorsitz auch die europäische Sozialpolitik gesetzt. Bei einem Sozialgipfel in Porto im Mai sollen die Mitgliedsstaaten Schlüsse aus der Corona-Pandemie ziehen und die sozialen Rechte der Europäer weiter ausbauen. Australien ändert Hymne, um indigene Bevölkerung anzuerkennen Als Zeichen der Anerkennung für seine indigene Bevölkerung hat Australien zum Jahreswechsel den Text seiner Nationalhymne verändert. Wie Premierminister Scott Morrison ankündigte, soll die zweite Zeile der Hymne künftig nicht mehr "dass wir jung und frei sind", sondern "dass wir einig und frei sind" lauten. Die Änderung und der Verzicht auf das Wort "jung" waren ins Spiel gebracht worden, um die Geschichte der australischen Ureinwohner, die Zehntausende von Jahren zurückreicht, anzuerkennen. UN ziehen Friedenstruppen aus Darfur ab Die Vereinten Nationen haben nach 13 Jahren ihren Einsatz in der sudanesischen Krisenregion Darfur beendet. Damit werde ein entsprechender Beschluss des Sicherheitsrates vom 22. Dezember umgesetzt, teilten die UN mit. Mit dem Ende der Mission UNAMID gehe die Verantwortung für den Schutz von Zivilisten auf die Regierung des Sudans über. Weil die Sicherheitslage nach wie vor als angespannt gilt, kritisieren Menschenrechtler den UN-Beschluss. Zeitweilig waren 16.000 Blauhelmsoldaten in Darfur stationiert. Der Abzug aus dem Sudan soll am 30. Juni abgeschlossen sein.
2021-01-01
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31.12.2020 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China genehmigt ersten Impfstoff Der Impfstoff des Arzneimittelherstellers Sinopharm erhält eine bedingte Zulassung im Herkunftsland China. Die Daten hätten gezeigt, dass das Vakzin die einschlägigen Standards der Weltgesundheitsorganisation und der Nationalen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde erfülle, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. In Zukunft müssten die Haltbarkeit und die Schutzwirkung der Impfimmunität kontinuierlich beobachtet werden. Nach Angaben von Sinopharm bietet der Impfstoff einen mehr als 79-prozentigen Schutz vor COVID-19. Merkel nennt Pandemie "Jahrhundertaufgabe" In ihrer letzten Neujahrsansprache stimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Deutschen auf weitere Belastungen in der Corona-Krise ein. Der Winter werde hart, und jeder müsse seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, heißt es in dem vorab verbreiteten Redetext. Das Virus habe die Menschen dort getroffen, wo sie am allermenschlichsten seien: im engen Kontakt, im Gespräch, beim Feiern. Die Pandemie war und sei eine "politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe", sagte Merkel. Angesichts der angelaufenen Impfungen blicke sie aber hoffnungsvoll ins neue Jahr. Irland wieder im Corona-Lockdown In Irland hat die Regierung wegen der Corona-Pandemie einen Lockdown von mindestens einem Monat verhängt. Ab sofort sind private Besuche ebenso verboten wie öffentliche Versammlungen. Ausnahmen gibt es nur für Hochzeiten und Beerdigungen im kleinen Kreis. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch für die Arbeit, die Ausbildung und andere notwendige Zwecke wie Einkäufe oder Arztbesuche verlassen. Regierungschef Micheál Martin begründete den inzwischen dritten Lockdown mit dem starken Anstieg der Neuinfektionen und der schnellen Verbreitung der neuen Virus-Variante aus Großbritannien. Brexit-Handelsabkommen nimmt letzte Hürden In Großbritannien haben beide Kammern des Parlaments das Post-Brexit-Abkommen mit der EU gebilligt. Königin Elizabeth II. setzte das Ratifizierungsgesetz noch in der Nacht als Staatsoberhaupt in Kraft. Damit ist der Weg für den Handelspakt zwischen Großbritannien und der Europäischen Union frei. Mit dem Abkommen wird ein harter wirtschaftlicher Bruch vermieden, wenn Großbritannien in der Nacht zum Freitag nach elf Monaten Übergangsfrist auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion austritt. Die EU-Spitze hatte den Brexit-Handelspakt bereits am Mittwochmorgen unterzeichnet. Migranten zurück im Lager Lipa In Bosnien ist der Versuch gescheitert, rund 500 Migranten aus dem ausgebrannten Camp Lipa bei Bihac in einer leerstehenden Kaserne bei Sarajevo unterzubringen. Nach Protesten von Politikern und Anwohnern der Ortschaft, die nicht möchten, dass die Menschen in ihrer Nachbarschaft untergebracht werden, wurde die Verlegung der Migranten gestoppt. Hunderte Menschen sind ins ausgebrannte Lager zurückgekehrt, nachdem sie die Nacht über in Bussen auf ihren Transport in ein Ersatzquartier gewartet hatten. Neue US-Strafzölle auf EU-Produkte Im Streit über Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing liegen die USA und die EU weiter im Clinch. Die Vereinigten Staaten haben nun ihre Strafzölle ausgeweitet. Besonders betroffen sind Flugzeugbauteile aus Frankreich und Deutschland, aber auch bestimmte Weine und andere Spirituosen. Die Europäische Union hatte im November Zusatzabgaben auf bestimmte US-Produkte angekündigt. Daraufhin beschuldigte die US-Regierung Brüssel, bei der Verhängung der Zölle unfaire Entscheidungen getroffen zu haben. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, ihre Flugzeugbauer rechtswidrig zu unterstützen. Anschlag auf Airport Aden Bei Explosionen auf dem Flughafen der jemenitischen Stadt Aden sind mindestens 26 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Ärzten wurden mehr als 50 Menschen verletzt. Der mutmaßliche Anschlag ereignete sich nach der Landung eines Flugzeugs mit Mitgliedern der neuen Einheitsregierung, die erst vor kurzem in Saudi-Arabien vereidigt worden war. Jemens Informationsminister Muammar al-Irjani machte die schiitischen Huthi-Rebellen für den Angriff verantwortlich. Nach seinen Angaben kamen keine Regierungsmitglieder zu Schaden. Das deutsche Auswärtige Amt in Berlin verurteilte die Tat als "feigen Anschlag".
2020-12-31
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30.12.2020 ? Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch ? als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI meldet neuen Rekord an Corona-Toten Erstmals seit Pandemiebeginn sind in Deutschland binnen 24 Stunden mehr als 1000 Todesfälle registriert worden, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, waren es zuletzt exakt 1129. Der bisherige Höchststand war vor einer Woche mit 962 Todesfällen registriert worden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei die Bundesrepublik "bei Weitem noch nicht da, wo wir hin müssen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn. Deshalb müssten die Corona-Beschränkungen hierzulande "ohne Zweifel" über den 10. Januar hinaus verlängert werden. Großbritannien lässt weiteren Impfstoff zu Der vom britischen Hersteller AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelte Corona-Impfstoff hat in Großbritannien eine Zulassung bekommen. Das gab das Gesundheitsministerium in London bekannt. Das Vakzin hatte in Studien eine geringere Wirksamkeit aufgewiesen als der bereits zugelassene Impfstoff von BioNTech und Pfizer. Das Mittel von AstraZeneca kann allerdings bei Kühlschrank-Temperaturen gelagert werden und ist deutlich günstiger. Chinesisches Gericht verurteilt Hongkong-Aktivisten Wegen eines Fluchtversuchs nach Taiwan sind in China zehn Hongkonger Aktivisten zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie müssen zwischen sieben Monaten und drei Jahren ins Gefängnis, wie ein Gericht in der Stadt Shenzhen entschied. Die Verurteilten gehörten zu einer Gruppe von Hongkongern, die im August von Chinas Küstenwache aufgegriffen wurden. Sie wollten sich aus Angst vor dem neuen Sicherheitsgesetz der chinesischen Sonderverwaltungsregion aus ihrer Heimat absetzen. Neue Ermittlungen gegen Nawalny in Russland Die russische Justiz hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wegen - so wörtlich - "groß angelegten Betruges" eingeleitet. Dem Widersacher von Staatschef Wladimir Putin wird die Veruntreuung von umgerechnet fast vier Millionen Euro an Spendengeldern vorgeworfen, wie die Justizbehörden in Moskau mitteilten. Nawalny wies die Anschuldigungen zurück. Sie seien "von Putin erfunden" worden. Der Oppositionelle erholt sich derzeit in Deutschland von einem Giftanschlag. Erdbeben in Kroatien fordert Todesopfer Bei dem Erdbeben in Kroatien sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Die neue Opferzahl nannte Ministerpräsident Andrej Plenkovi?. Er betonte, die Zahl der Todesopfer werde "wahrscheinlich" noch weiter steigen. Das Beben vom Dienstag hatte eine Stärke von 6,4. Sein Epizentrum lag nahe Petrinja und 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Zagreb. Kiel feiert Rückkehr auf Europas Handball-Thron Die Handballer des THW Kiel haben zum vierten Mal nach 2007, 2010 und 2012 die Champions League gewonnen. Im Endspiel setzte sich der deutsche Rekord-Sieger in Köln gegen Spaniens Serienmeister FC Barcelona mit 33:28 Toren durch. Die Spanier waren als Favorit in das Spiel gegangen.
2020-12-30
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